Pressemeldungen April 2026
Rabitsch unterstützt Fellner-Vorstoß: „Pflege darf kein Geschäftsmodell sein“
Klagenfurts SPÖ-Klubobmann und Vizebürgermeister Ronald Rabitsch unterstützt den jüngsten Vorstoß von Landeshauptmann Daniel Fellner, wonach Pflege nicht zur Gewinnerzielung genutzt werden dürfe. Rabitsch sieht darin einen wichtigen Schritt für mehr Transparenz und Fairness im Pflegesystem.
Der Vizebürgermeister verweist dabei auf seine persönliche Erfahrung im Pflegebereich. Er habe selbst in einem privaten Pflegeheim gearbeitet und dabei Entwicklungen beobachtet, die aus seiner Sicht problematisch seien. „Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass sich hier etwas ändern muss. Derzeit werden kreative Konstrukte von privaten Betreibern geschaffen, um eine ‚Schein-Gemeinnützigkeit‘ zu erreichen. Unser Ansatz ist klar: Die Pflege darf nicht gewinnorientiert sein und nicht zur Bereicherung Einzelner dienen, sondern den Menschen, die Pflege brauchen“, so Rabitsch.
Die SPÖ Klagenfurt sieht in der von Landeshauptmann Daniel Fellner angestoßenen Diskussion eine wichtige Grundlage für Reformen im Pflegebereich. Öffentliche Mittel müssten gezielt für die Betreuung und Versorgung pflegebedürftiger Menschen eingesetzt werden.
„Pflege ist ein zentraler Bestandteil sozialer Sicherheit. Jeder Euro, der in dieses System fließt, muss direkt bei den Menschen ankommen, nicht in Konstrukten, die Gewinne ermöglichen sollen“, betont Rabitsch.