Pressemeldungen April 2026
Kritik an Zustand des Sternenkinderfriedhofs in Annabichl
SPÖ-Klubobfrau-Stellvertreterin Ines Domenig kritisiert mangelnde Fortschritte beim Sternenkinderfriedhof in Klagenfur-Annabichlt und fordert von Friedhofsreferentin Sandra Wassermann konkrete Maßnahmen für betroffene Familien.
Die Situation am Sternenkinderfriedhof in Klagenfurt sorgt erneut für politische Diskussionen. SPÖ-Klubobfrau-Stellvertreterin Ines Domenig übt deutliche Kritik an der aus ihrer Sicht fehlenden Umsetzung notwendiger Verbesserungen für Eltern von sogenannten Sternenkindern.
Der Verein Wandelstern begleitet seit Jahren Familien, die ihr Kind vor, während oder kurz nach der Geburt verlieren. Laut Domenig seien die Bedingungen am Kinderfriedhof für betroffene Angehörige seit längerer Zeit Thema. Medienberichte hätten wiederholt auf Kritikpunkte wie die Gestaltung einzelner Bereiche, mangelnde Pflege sowie unzureichende Kommunikation hingewiesen.
Wie der Verein Wandelstern auf Anfrage von Mein Klagenfurt mitteilte, wurden der zuständigen Friedhofsreferentin Sandra Wassermann bereits konkrete Vorschläge zur Verbesserung übermittelt. Dazu zählen unter anderem würdevollere Abschiedsrituale, Anpassungen bei Sammelbestattungen sowie organisatorische Maßnahmen wie ein fixer Ansprechpartner für betroffene Familien.
Statt sichtbarer Fortschritte würden Betroffene jedoch weiterhin Verzögerungen und fehlende Umsetzung beklagen. Domenig betont, dass die Gestaltung des Sternenkinderfriedhofs sowie organisatorische Abläufe in den Verantwortungsbereich der Stadt fallen.
Aus Sicht der SPÖ sei es notwendig, die Anliegen der betroffenen Eltern ernst zu nehmen und die vorgeschlagenen Maßnahmen rasch umzusetzen. Dabei gehe es nicht nur um organisatorische Fragen, sondern vor allem um einen würdevollen Umgang mit Familien in einer besonders belastenden Lebenssituation.
Domenig fordert daher, die vorhandenen Vorschläge des Vereins Wandelstern stärker einzubeziehen und die angekündigten Verbesserungen zeitnah umzusetzen. Ziel müsse es sein, den Sternenkinderfriedhof als sensiblen Ort des Gedenkens entsprechend zu gestalten und betroffene Familien besser zu unterstützen.
Foto: Mein Klagenfurt