Eine gute Geschäftsidee, aber noch kein passendes Lokal? Die Stadt Klagenfurt sucht mit einem österreichweiten Wettbewerb nach neuen Konzepten für die Innenstadt. Ob kleines Fachgeschäft, kreatives Atelier, Handwerksbetrieb oder Gastronomie, gefragt sind Ideen, die leerstehende Geschäftsflächen wieder mit Leben füllen.
Die Klagenfurt Marketing GmbH und das Wirtschaftsservice der Stadt haben dafür den sogenannten Pop-up-Store-Contest gestartet. Bewerben können sich Interessierte aus ganz Österreich, unabhängig davon, wo sie wohnen oder ihren Firmensitz haben.
„Mit dem Pop-up-Store-Contest schaffen wir den Rahmen, damit aus guten Ideen echte Geschäfte werden. Wir freuen uns über Bewerbungen aus ganz Österreich – gute Konzepte kennen keine Bundesländergrenzen“, erklärt Wirtschaftsreferent Stadtrat Julian Geier.
Wer mit seiner Geschäftsidee überzeugt, erhält Unterstützung durch das Klagenfurter Stadtmarketing bei der Suche nach einer passenden Geschäftsfläche in der Innenstadt. Kommt es tatsächlich zu einer Betriebsansiedlung, gibt es vom Wirtschaftsservice der Stadt zusätzlich eine Mietförderung von bis zu 500 Euro monatlich für sechs Monate. Insgesamt sind damit bis zu 3.000 Euro Förderung möglich.
Mit dem Wettbewerb sollen neue Betriebe angesiedelt und leerstehende Geschäftsflächen wieder genutzt werden. Die Stadt sieht durch die Inbetriebnahme der Koralmbahn und die Entwicklung Klagenfurts als Wirtschaftsstandort zusätzliche Chancen für die Innenstadt.
Gesucht werden wirtschaftlich tragfähige Geschäftsideen, die das Angebot in der Klagenfurter Innenstadt erweitern können.
Für die Teilnahme sind folgende Unterlagen erforderlich:
Eine Fachjury aus den Bereichen Wirtschaft, Stadtplanung und Kreativwirtschaft bewertet die eingereichten Konzepte nach einheitlichen Kriterien und wählt die überzeugendsten Ideen aus.
Wer ein Geschäft in der Klagenfurter Innenstadt eröffnen möchte, kann seine Idee ab sofort einreichen. Die Bewerbungsfrist endet am 15. Dezember 2026. Informationen zum Wettbewerb und zum Bewerbungsablauf gibt es direkt beim Klagenfurter Stadtmarketing.
Foto: Büro Geier