Auf der L71a Karnburger Straße in der Gemeinde Maria Saal beginnen am Montag, 9. November, umfangreiche Sanierungsarbeiten. Betroffen ist ein rund 1,5 Kilometer langer Straßenabschnitt von Pörtschach am Berg bis zur Abzweigung Gersdorfer Straße. Das Land Kärnten investiert dafür 500.000 Euro.
Die Fahrbahn weist bereits starke Einzel- und Netzrisse sowie Spurrinnen auf. Im Zuge der Arbeiten wird die Straße durchgefräst und neu asphaltiert. Außerdem werden die Entwässerung und die Bankette erneuert.
Während der Bauarbeiten bleibt die L71a Karnburger Straße grundsätzlich befahrbar. Allerdings wird der Verkehr halbseitig gesperrt und mit einer Ampel geregelt. Zusätzlich gilt im Baustellenbereich eine Geschwindigkeitsbeschränkung.
Die Sanierung soll bis Mitte Dezember 2026 abgeschlossen sein.
Straßenbaureferent LHStv. Martin Gruber betont die Bedeutung der Verbindung für den Kärntner Zentralraum: „Wir investieren in das Projekt insgesamt 500.000 Euro. Die L71a ist eine wichtige Verbindung für die Region, sowohl für Pendlerinnen und Pendler als auch für die ansässigen Betriebe. Mit unseren Maßnahmen stärken wir die Infrastruktur und sorgen dafür, dass die Menschen hier weiterhin sicher unterwegs sein können“, so Gruber.
Eine Besonderheit ist die Finanzierung des Straßenprojekts. Die 500.000 Euro stammen aus Ersatzleistungen im Zusammenhang mit dem österreichischen Baukartell. Zwischen 2002 und 2017 hatten Bauunternehmen illegale Preisabsprachen getroffen, von denen auch das Land Kärnten betroffen war. Als Wiedergutmachung konnte das Land laut Gruber rund zwölf Millionen Euro erreichen. Mit diesen Mitteln können nun zusätzliche Straßenbauprojekte umgesetzt werden.
„Durch das erkämpfte Geld aus dem Baukartell können wir wichtige Sanierungsprojekte vorziehen, die angesichts der angespannten Budgetsituation ansonsten erst in den kommenden Jahren möglich gewesen wären. Die Sanierung der L71a Karnburger Straße ist eines davon“, so Gruber.
Foto: Büro LHStv. Martin Gruber