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Jänner 2026
„Wird’s jetzt still uman See?“: Protest der Kunst- und Kulturszene vor dem Rathaus
Vor dem Rathaus Klagenfurt fand am Donnerstagmittag eine Protestaktion der Interessensvertretungen IG KiKK und IG TTPKK statt. Unter dem Titel „Wird’s jetzt still uman See?“ machten Vertreter der freien Kunst- und Kulturszene auf die Folgen des fehlenden Budgets für das Jahr 2026 aufmerksam.
Da Klagenfurt erneut ohne beschlossenes Budget ins Jahr startet, tritt die Zwölftelregelung in Kraft, zudem wurden Kürzungen bereits angekündigt. Für die freie Szene bedeutet das ein weiteres Jahr ohne Planungssicherheit, ohne verlässliche Förderzusagen und mit Unsicherheit für Projekte und Arbeitsplätze.
Die Aktion setzte auf eine klare Bildsprache: Zahlreiche Teilnehmer legten sich vor dem Rathaus auf den Boden, um Erschöpfung und Frustration sichtbar zu machen, und um zu zeigen, dass politische Untätigkeit konkrete Auswirkungen auf Menschen und Strukturen hat, heißt es in einer Aussendung.
Die Interessensvertretungen betonten, dass nicht nur Kunst und Kultur betroffen seien, sondern auch weitere Bereiche freiwilliger Leistungen wie Soziales und Sport. Gleichzeitig verwiesen sie auf die Bedeutung von Kunst und Kultur für gesellschaftlichen Zusammenhalt, demokratische Diskurse sowie regionale Wertschöpfung und Tourismus.
IG KiKK und IG TTPKK fordern einen beschlossenen Haushalt, Planungssicherheit, die Absicherung bestehender Strukturen sowie eine strategische Kulturpolitik, auch im Hinblick auf die Koralmbahn.
Foto: zVg, Video: Mein Klagenfurt