Pressemeldungen September 2026
„Stadt der Frau“: Radtour zeigt Verbesserungsmöglichkeiten in Klagenfurt

Wie erleben Frauen den öffentlichen Raum in Klagenfurt und wo besteht Verbesserungsbedarf? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Initiative „Stadt der Frau“ des Netzwerks Visible. Daraus entstand ein Forderungskatalog mit konkreten Vorschlägen für die Stadt- und Verkehrsplanung.
Dazu zählen mehr Frauen in der Stadt- und Verkehrsplanung, eine bessere Beleuchtung öffentlicher Geh- und Radwege, die Ausweitung von Fußgängerzonen, der weitere Ausbau des Radwegenetzes und sichere Wege für Kinder.
Auf Initiative des Netzwerks "Visible" unter der Führung von Dr. Ute Liepold ging es nun gemeinsam mit politischen Vertretern per Fahrrad durch Klagenfurt. Dabei wurden konkrete Orte angefahren, an denen das Netzwerk Verbesserungen für notwendig hält.
An der Tour nahmen Frauenreferentin Stadträtin Constance Mochar, Verkehrsreferentin Stadträtin Sandra Wassermann, Vizebürgermeister Ronald Rabitsch sowie Vertreter aus dem Gemeinderat teil.
Frauen- und Familienreferentin Constance Mochar: „Eine moderne Stadt muss für alle Menschen da sein. Wir müssen Mobilität, Beleuchtung, öffentliche Plätze und Wohnraum so gestalten, dass sich Frauen in Klagenfurt sicher bewegen und den öffentlichen Raum gleichberechtigt nutzen können.“
Straßenbau- und Verkehrsreferentin Sandra Wassermann: „Wir gestalten den Straßenraum so, dass sich alle Verkehrsteilnehmer sicher und gleichberechtigt bewegen können. Die Hinweise aus der Radtour fließen in unsere weiteren Planungen ein.“
Vizebürgermeister Ronald Rabitsch: „Stadtentwicklung entscheidet darüber, wie Menschen zusammenleben, wie sicher sie sich fühlen und wie selbstverständlich sie am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. Formate wie ‚Stadt der Frauen‘ tragen dazu bei, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und in die Planung einzubeziehen. Denn eine Stadt ist erst dann wirklich modern, wenn sich alle Menschen - unabhängig von Geschlecht, Alter oder Herkunft - zu jeder Tageszeit sicher und willkommen fühlen.“
Foto: SK/Zangerle