Pressemeldungen September 2026
Resolution für Erhalt der Interventionellen Radiologie am Klinikum Klagenfurt
Die Interventionelle Radiologie am Klinikum Klagenfurt soll dauerhaft erhalten und ihre volle Funktionsfähigkeit sichergestellt werden. Dazu übermittelt die Landeshauptstadt Klagenfurt eine Resolution an Landesrätin Dr. Beate Prettner, Gesundheitsreferentin des Landes Kärnten.
Mit Sorge nimmt der Stadtsenat Aussagen zur Kenntnis, wonach bei personellen Engpässen am Klinikum Klagenfurt auf Ärzte beziehungsweise Versorgungskapazitäten benachbarter Bundesländer zurückgegriffen werden könnte.
Kritisch sieht Bürgermeister Christian Scheider einen möglichen Rückgriff auf Ärzte und Versorgungskapazitäten in benachbarten Bundesländern bei personellen Engpässen am Klinikum Klagenfurt. Er erklärt: „Die medizinische Versorgung der Klagenfurter und auch der Kärntner Bevölkerung in einem derart zeitkritischen und hochspezialisierten Bereich darf nicht strukturell davon abhängig sein, ob in Krankenanstalten anderer Bundesländer gerade ausreichend personelle und technische Kapazitäten verfügbar sind. Die dafür zuständige Gesundheitsreferentin des Landes wird daher von der Stadt aufgefordert, entsprechende Maßnahmen zu setzen. Ich werde nicht nachgeben, bis dies seitens des Landes geschehen ist.“
Die zuständigen Organe des Landes Kärnten werden in der Resolution aufgefordert, gemeinsam mit der KABEG, der Leitung des Klinikums Klagenfurt und den betroffenen medizinischen Fachbereichen unverzüglich sämtliche erforderlichen und vertretbaren Maßnahmen zu setzen. Ziel ist es, den dauerhaften Fortbestand und die volle Funktionsfähigkeit der Interventionellen Radiologie am Klinikum Klagenfurt sicherzustellen.
Die Resolution enthält fünf konkrete Forderungen an Landesrätin Dr. Beate Prettner:
Der Klagenfurter Stadtsenat appelliert an die Kärntner Landesregierung und Gesundheitsreferentin Beate Prettner, gemeinsam mit allen Beteiligten die bestmögliche und nachhaltige Lösung für den Fortbestand der Interventionellen Radiologie am Klinikum Klagenfurt zu erarbeiten und umzusetzen.
Im Mittelpunkt aller weiteren Entscheidungen sollen laut Resolution der Erhalt der bestehenden medizinischen Expertise, die langfristige Absicherung dieser für Kärnten wesentlichen Versorgungsstruktur und vor allem die bestmögliche Versorgung der Patienten stehen.
Die Versorgung der Kärntner Bevölkerung in diesem hochspezialisierten und zeitkritischen medizinischen Bereich müsse auch künftig in Kärnten auf höchstmöglichem fachlichem Niveau gewährleistet werden.
Foto: Mein Klagenfurt