Pressemeldungen September 2026
Mit dem „Social Deal“ der Caritas in Kärntens Pflege von morgen investieren
Pflege und Betreuung zählen zu den großen Zukunftsaufgaben. Die Caritas Kärnten setzt dabei neben engagierten Mitarbeitern und modernen Einrichtungen auch auf private Investitionen. Mit dem „Social Deal“ können Privatpersonen und Unternehmen der Hilfsorganisation Kapital leihen, das gezielt in die Pflegeinfrastruktur in Kärnten fließt.
Nach Angaben der Caritas werden österreichweit bis 2030 rund 51.000 zusätzliche Pflege- und Betreuungskräfte benötigt. Gleichzeitig müssten auch die räumlichen und technischen Voraussetzungen stimmen. Die Caritas will deshalb ihre Pflegelandschaft in Kärnten weiterentwickeln.
Das über den „Social Deal“ bereitgestellte Kapital wird für den Um- und Neubau von Pflegewohnhäusern, die Modernisierung bestehender Einrichtungen sowie klimafitte Energieprojekte eingesetzt. Dazu zählen energieeffiziente Heizungen, Photovoltaikanlagen und nachhaltige Sanierungen.
Beim „Social Deal“ handelt es sich ausdrücklich nicht um eine Spende, sondern um ein Darlehen. Der Mindestbetrag beträgt 1.000 Euro, der Höchstbetrag 50.000 Euro. Die Laufzeit beträgt mindestens fünf Jahre. Das Darlehen wird mit 1,5 Prozent pro Jahr verzinst. Nach Ende der Laufzeit wird der Darlehensbetrag entsprechend den Darlehensbedingungen zurückgezahlt.
Eva Wernig, Bereichsleiterin der mobilen Betreuung und Pflege der Caritas Kärnten, erklärt dazu: „Wer in die Pflege investiert, investiert deshalb unmittelbar in die Lebensqualität der Menschen in Kärnten. Darlehensgeber*innen tragen dazu bei, Pflege und Betreuung in Kärnten langfristig abzusichern und weiterzuentwickeln. So entsteht eine soziale Infrastruktur, die auch kommenden Generationen zugutekommt.“
Weitere Infos: www.caritas-kaernten.at/sozialdarlehen und www.caritas-pflege.at/kaernten
Foto: Caritas/Johannes Leitner