Pressemeldungen September 2026
Klagenfurter Hallenbad: Baugrubenaushub startet in den nächsten Tagen
Beim neuen Alpen-Adria Familien- & Sportbad am Südring in Klagenfurt stehen die nächsten Bauarbeiten bevor. Das Projekt liegt laut aktueller Information weiterhin im vorgegebenen Zeitplan und Kostenrahmen.
Nach Erreichen des geplanten Absenkziels des Grundwasserspiegels unter die künftige Aushubsohle der Baugrube läuft derzeit die Baugrundkonsolidierung. Gleichzeitig erfolgen die Baustelleneinrichtung und die Aufstellung von Containeranlagen für die Hochbauarbeiten.
Die geodätischen Messungen und das Grundwasser-Monitoring werden fortgeführt. Die bisherigen Messergebnisse bestätigen die Annahmen aus der Planung. Im Zuge der Grundwasserabsenkung und der anschließenden Baugrundkonsolidierung wurden weitere Setzungsmessungen durchgeführt. Nach deren Auswertung ist eine teilweise Abschaltung der Brunnen möglich.
Bürgermeister Christian Scheider berichtet über den aktuellen Stand: „Die Arbeiten am neuen Alpen-Adria Familien- & Sportbad verlaufen genau nach dem Zeitplan der Stadtwerke. Damit kommt es bei diesem für die Landeshauptstadt so wichtigen Projekt derzeit zu keinen Verzögerungen und keinen Verteuerungen. In Kürze sind die Bauarbeiten für den Linksabbieger am Südring abgeschlossen und der Aushub für die Bodenplatte startet“.
Seit Ende Juni werden die Leitungsquerungen sowie die Arbeiten zur Errichtung eines Linksabbiegestreifens am Südring durchgeführt. Diese sollen bis zum Beginn der Baugruben-Aushubarbeiten abgeschlossen sein. Bereits errichtet wurde der Hochwasserschutzdamm zwischen Südring und Nebenfahrbahn.
Ab Mitte September sind laut Projektplan der Baugrubenaushub sowie die abschnittsweise Herstellung der Bodenplatte und der aufgehenden Wände des ersten Untergeschoßes vorgesehen. Die ersten Betonierarbeiten an der Bodenplatte sind ab Mitte Oktober geplant. Vor deren Beginn planen die Stadtwerke die nächste Anrainerinformation.
Bis zum Stichtag 31. August wurden rund 99 Prozent der Bau- und Lieferleistungen über die Vergabeplattform „VEMAP“ der Stadtwerke veröffentlicht. Bisher wurden 90 Prozent der Leistungen beauftragt oder es liegen geprüfte Letztangebote zuschlagsreif vor.
Die bisher beauftragten Leistungen bewegen sich laut aktueller Kostenplanung im vorgesehenen Rahmen. Teilweise günstigere Angebots- und Vergabesummen gegenüber den Kostenanschlägen des Generalplaners ermöglichten es, die Reserven für Unvorhergesehenes wesentlich zu erhöhen. Dies führt laut Originalinformation zu einer maßgeblichen Entspannung des Kostenrisikos.
Parallel zu den kommenden Bauarbeiten erfolgen die Werk- und Montageplanungen durch die Auftragnehmer der bisher beauftragten Leistungen. Außerdem werden die restlichen Vergabeverfahren für das Bauprojekt abgewickelt.
Foto: Stadtwerke Klagenfurt