Pressemeldungen September 2026
Gewerkschaft vida fordert Entlastung bei Spritpreisen für Pendler in Kärnten
Die gestiegenen Preise für Diesel und Benzin belasten zunehmend Arbeitnehmer. Besonders betroffen seien Pendler in Kärnten, die für ihren täglichen Arbeitsweg auf das Auto angewiesen sind.
„Die Belastungsgrenze ist erreicht. Wer jeden Tag mit dem Auto zur Arbeit fahren muss, kann nicht einfach auf Mobilität verzichten. Die Bundesregierung muss jetzt handeln und darf die Pendler:innen nicht mit den explodierenden Spritkosten alleinlassen“, sagt Markus Petritsch, Landesvorsitzender der Gewerkschaft vida Kärnten.
Die vida fordert eine wirksame Spritpreisbremse nach dem Vorbild anderer staatlicher Energiepreismaßnahmen. Gleichzeitig müsse sichergestellt werden, dass die Entlastung tatsächlich bei den Menschen ankommt.
„Es kann nicht sein, dass Arbeitnehmer:innen jeden Tag tiefer in die Tasche greifen müssen, während Energiekonzerne und Mineralölkonzerne von der Krise profitieren. Außergewöhnliche Margen müssen begrenzt werden. Die Krise darf nicht zum Geschäftsmodell auf Kosten der Beschäftigten werden“, so Petritsch.
Konkret fordert die Gewerkschaft eine Verlängerung und Verschärfung der Spritpreisbremse, eine Begrenzung außergewöhnlicher Margen bei Diesel und Benzin sowie die sofortige Aussetzung der CO2-Bepreisung als zusätzliche Entlastungsmaßnahme. Zudem soll die Kärntner Landesregierung Druck auf die Bundesregierung ausüben, damit Pendler entlastet werden.
„Wir brauchen keine Ankündigungen, sondern Maßnahmen, die sofort im Geldbörsel der Menschen ankommen. Gerade in Kärnten mit seinen langen Wegen zur Arbeit ist die Entlastung der Pendler:innen eine Frage der sozialen Fairness. Die Bundesregierung muss jetzt handeln“, stellt Petritsch klar.
Die vida Kärnten erwartet daher von Bund und Land rasche Maßnahmen gegen die steigenden Treibstoffkosten.