Pressemeldungen September 2026
Gegen Auto-Rowdys: Videoüberwachung beim Strandbad-Parkplatz wird geprüft
Beim Strandbad-Parkplatz in der Klagenfurter Ostbucht ist es in den Nachtstunden laut Stadt inzwischen deutlich ruhiger geworden. Das kürzlich verordnete nächtliche Halte- und Parkverbot gegen die sogenannten Auto-Rowdys zeige bereits Wirkung, berichtete Stadtpolizeikommandant Oberst Hans-Peter Mailänder bei einem Gespräch mit Bürgermeister Christian Scheider.
Polizei und Ordnungsamt sind weiterhin verstärkt vor Ort, um die Einhaltung der Maßnahmen zu kontrollieren und gegen störendes Verhalten vorzugehen.
„Die ersten Maßnahmen zeigen Wirkung. Trotzdem wollen wir hier nicht stehen bleiben. Unser Ziel ist es, den Anrainern und allen Klagenfurterinnen und Klagenfurtern auch in den Nachtstunden ein sicheres und störungsfreies Umfeld zu gewährleisten“, sagt Bürgermeister Christian Scheider.
Weitere Maßnahmen gegen die Auto-Rowdys sollen geprüft beziehungsweise umgesetzt werden. Stadtpolizeikommandant Oberst Hans-Peter Mailänder spricht sich anstelle eines Schrankens für eine Videoüberwachung als mögliche weitere Maßnahme aus.
Gleichzeitig soll verhindert werden, dass sich das Problem vom Strandbad-Parkplatz auf den Minimundus-Parkplatz verlagert. Deshalb will die Polizei auch dort verstärkt kontrollieren. Sollten diese Kontrollen keine Wirkung zeigen, soll laut Stadtpolizeikommandant ein Fahrverbot erwirkt werden.
„Wir müssen bei diesen Entwicklungen vorausschauend handeln. Wenn wir erkennen, dass sich ein Problem verlagern könnte, müssen wir rechtzeitig gegensteuern, bevor sich dort dieselben Zustände etablieren“, betont Scheider.
Die Stadt will die Situation gemeinsam mit Polizei und Ordnungsamt weiter beobachten.
Foto: Mein Klagenfurt