Pressemeldungen September 2026
Bitmovin: 15 Talente entwickeln sieben neue Produkte
Das Video-Streaming-Unternehmen Bitmovin mit Hauptsitz in Klagenfurt hat jungen Talenten auch in diesem Sommer die Möglichkeit gegeben, eigene technische Ideen zu entwickeln. Aus 500 Bewerbern aus ganz Europa wurden 15 Teilnehmer ausgewählt. Sie arbeiteten zehn Wochen lang an den Standorten Klagenfurt und Wien.
Dabei entstanden sieben neue Produkte. Bereits in den ersten vier Wochen stellten die Teams ihre Entwicklungen bei Dutzenden Vorführungen für Kunden vor und gewannen erste Testkunden.
Die entwickelten Produkte beschäftigen sich mit unterschiedlichen Bereichen der Videotechnik und Künstlichen Intelligenz. Dazu gehören beispielsweise eine Lösung, die bei Live-Sport automatisch Höhepunkte aus Videos herausschneidet, sowie ein System zur KI-gestützten Analyse von Sportveranstaltungen und Nachrichtensendungen.
Weitere Projekte beschäftigen sich unter anderem mit Live-Streaming, der automatischen Anpassung von Videos an ein Hochformat, der Überprüfung von Softwarecode mithilfe von Künstlicher Intelligenz sowie der Kontrolle und Verbesserung der Qualität von Videostreams.
Bitmovin-CEO Stefan Lederer erklärt: „Diese Projekte sind mehr als nur ein Praktikum - wir bauen hier neue Startups und neue Produkte. Wir sehen, dass junge Talente in Österreich und speziell auch in Kärnten enormes Potenzial haben, im KI-Zeitalter etwas zu bewegen. Genau das wollen wir fördern - mit dem Bitmovin AI Incubator, der dieses Jahr bereits zum zweiten Mal stattfindet. Die Resonanz aus ganz Europa und die Ergebnisse, die wir aktuell sehen, zeigen, was möglich ist, wenn wir ambitionierten jungen Menschen echte Verantwortung übertragen - und dass Kärnten und Österreich hier eine wichtige Rolle spielen können."
Auch die Teilnehmer konnten ihre Projekte weitgehend selbstständig entwickeln. Simon Slanina, Mitglied des Teams hinter dem Projekt Quicly, beschreibt seine Erfahrungen so: „Diese Internship-Erfahrung war anders als jedes klassische Praktikum: Man bekommt ein Thema und die volle Freiheit, selbst zu entscheiden, wie man das Ziel erreicht. Es hat sich angefühlt wie eine Startup-Erfahrung - von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung. Ich würde den AI Incubator als eine Art begleitete Startup-Schule beschreiben."
Oliver Stevanovic aus dem Kairos-Team entwickelte während seines Praktikums ein System zur KI-gestützten Videoanalyse von Sportveranstaltungen und Nachrichtensendungen. Neben der technischen Entwicklung mussten die Teilnehmer ihre Produkte auch veröffentlichen, bewerben und Nutzer gewinnen.
Bitmovin veranstaltete das Programm in diesem Jahr zum zweiten Mal. Aufgrund der positiven Resonanz soll es nun dauerhaft fortgeführt werden. Bitmovin hat seinen Hauptsitz in Klagenfurt und weitere Standorte in Wien, Deutschland, den USA und Großbritannien. Das Unternehmen entwickelt Technologien für Video-Streaming, die von Anbietern weltweit eingesetzt werden.
Weitere Informationen zu offenen Stellen gibt es unter https://bitmovin.com/careers/8704987002/
Foto: Bitmovin