Bei einer Pressekonferenz in Klagenfurt gaben SPÖ-Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger und SPÖ-EU-Delegationsleiter Andreas Schieder gemeinsam mit den EU-Abgeordneten Matjaž Nemec aus Slowenien und Marko Vešligaj aus Kroatien den Startschuss für die zweitägige Alpen-Adria-Tour der europäischen Sozialdemokraten.
Die von den Europaabgeordneten initiierte Tour führt durch Österreich, Slowenien, Italien und Kroatien. Ziel ist es, die Integration der vier Länder im Rahmen einer starken Europäischen Union zu intensivieren. Bei den einzelnen Stopps sind gemeinsam mit lokalen Politikern Veranstaltungen zu Themen wie Mobilität, Wohnen und Krisenkooperation geplant.
„Grenzübergreifende Zusammenarbeit ist mehr als nur sinnvoll, sie ist gelebtes Europa. Da die Europäische Union gerade massiv unter Druck steht, ist genau diese Art von Zusammenhalt nötiger denn je. Oft vergessen wir, dass der offensichtlichste Weg hin zu einer starken Europäischen Union direkt neben uns verläuft. Um die Europäische Union als Ganzes zu stärken, müssen wir enger mit unseren Nachbarn zusammenrücken. Die Alpen-Adria-Region ist weit mehr als nur eine Aneinanderreihung von Ländern – die gesamte Region ist historisch, sowie durch gemeinsame Interessen und die tägliche Zusammenarbeit eng miteinander verbunden. Dies sollte als Chance gesehen werden – eine Chance, das Leben der Bürgerinnen und Bürger in der Alpe-Adria-Region zu verbessern und noch enger zusammenzuwachsen. Verbunden durch Geschichte, arbeiten wir Hand in Hand in der Gegenwart, um unsere gemeinsame Zukunft zu gestalten. Diese Zusammenarbeit beginnt bei der grenzüberschreitenden Mobilität und reicht bis hin zur gemeinsamen Bekämpfung von Krisen, wie den immer häufiger auftretenden Waldbränden und Überflutungen in Europa. Zusammen sind wir stärker und mit dieser Tour wagen wir den ersten Schritt für ein stärkeres Europa“, sagt Andreas Schieder.
Auch Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger verweist auf die bereits bestehende Zusammenarbeit in der Region: „Kärnten liegt im Herzen des Alpen-Adria-Raums und bei uns ist gelebtes Europa längst Alltag. Interreg-Projekte, der grenzüberschreitende Geopark Karawanken und vor allem die vielen Begegnungen zwischen den Menschen zeigen, was entstehen kann, wenn aus Nachbarn Partner werden. Was unsere Alpen-Adria-Region stark macht, ist das Miteinander über Grenzen hinweg. Gerade in Zeiten, in denen das Trennende wieder stärker in den Vordergrund rückt, sind Zusammenhalt und Zusammenarbeit umso wichtiger. Die Alpen-Adria-Region zeigt, was möglich ist, wenn wir gemeinsam an unserer Zukunft arbeiten.“
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