Pressemeldungen September 2025
Kickl erteilt Wechsel nach Kärnten eine Absage und setzt auf Bundespolitik
FPÖ-Chef Herbert Kickl hat Gerüchten widersprochen, wonach er bei der Kärntner Landtagswahl 2028 kandidieren könnte. Im oe24-„Sommergespräch“ am Mittwochabend erklärte er, dass er nicht vorhabe, von der Bundespolitik in sein Heimatbundesland zu wechseln.
Kickl betonte, er sei „Kärntner mit Leib und Seele“ und wisse, dass viele Menschen in Kärnten ihn gerne in der Landespolitik sehen würden. Dennoch sehe er seine Aufgabe auf Bundesebene. „Ich bin der österreichischen Bevölkerung im Wort, der ich einen Systemwechsel versprochen habe“, sagte der FPÖ-Chef.
Eine Absage an Kärnten sei das jedoch nicht, so Kickl weiter. Vielmehr könne man auch als Bundeskanzler viel für sein Heimatbundesland erreichen. Als Beispiel nannte er den verstorbenen Jörg Haider, der ebenfalls betont habe, dass ein starkes Engagement auf Bundesebene positive Auswirkungen für Kärnten haben könne.
Damit machte Kickl unmissverständlich klar, dass seine politische Zukunft in Wien liegt und er den Weg der Freiheitlichen in Kärnten zwar aufmerksam verfolgt, aber nicht selbst bei der Wahl 2028 antreten wird.
Foto: Parlamentsdirektion / Thomas Topf