Um die letzten unberührten und frei zugänglichen Seeufer in Kärnten auch in Zukunft noch genießen zu können, werden Unterstützungserklärungen zur Einleitung eines landesweiten Seenvolksbegehrens gesammelt. 3.000 Unterstützungserklärungen sind dafür nötig.
Mit einer Pressekonferenz am Montag, 4 Sept. 2017, ist nun das Kärntner Seenvolksbegehren offiziell gestartet. Der <link http: diemutbuerger.at _blank external-link-new-window externen link in neuem>Verein Mutbürger Kärnten sammelt nun Unterstützungserklärungen zur Einleitung eines landesweiten Seenvolksbegehrens.
Die Forderungen:
Der Hauptpunkt des Volksbegehrens ist ein Verkaufs- und Neubebauungsverbot für die im Besitz des Landes Kärnten und seiner Gemeinden befindlichen Seeufergrundstücke (betriff alle Kärntner Seen). Das soll in der Verfassung verankert werden. Damit betrifft es eigentlich das Eigentum aller Kärntner, das auch weiterhin uns allen gehören sollte und nicht scheibchenweise, z.B. an Spekulanten und Geldanleger, veräußert werden sollte.
Parallel dazu läuft eine Unterschriftenaktion für die Petition der Plattform "Wörthersee lebenswert", die hauptsächlich die Problematik der allgemeinen Verbauung am Wörthersee, insbesondere auch mit Zweitwohnsitzen, aufgreift und stoppen will. Es betrifft im Wesentlichen das Bau- und Widmungsrecht.
Beide Initiativen ergänzen sich nahtlos im Bestreben, unsere Kärntner Seen für die kommenden Generationen und der Allgemeinheit zu erhalten und sind daher auch aktiv zu unterstützen.
Weitere Infos zum angestrebten Seenvolksbegehren unter <link https: www.seenvolksbegehren.at _blank external-link-new-window externen link in neuem>
Foto: Mutbürger Kärnten