Pressemeldungen Oktober 2026
Zivilschutz-Probealarm in Kärnten: 98,65 Prozent der Sirenen funktionierten
Die Landesalarm- und Warnzentrale überprüfte beim jährlichen Zivilschutz-Probealarm die Funktionsfähigkeit der Sirenen. Gleichzeitig soll die Bevölkerung mit den verschiedenen Sirenensignalen und wichtigen Sicherheitsthemen vertraut gemacht werden.
Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann Daniel Fellner: „Der jährliche Zivilschutz-Probealarm ist eine wichtige Gelegenheit, auch unsere eigenen Sicherheitskenntnisse zu prüfen und für den Ernstfall fit zu bleiben.“ Probealarme und Übungen seien entscheidend, um im Ernstfall richtig reagieren zu können. „Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgemacht und mitgeholfen haben – gemeinsam sorgen wir für mehr Sicherheit in unserer Gemeinschaft.“
Fellner weist in diesem Zusammenhang auch auf die große Katastrophenschutzübung „Combined Success 2026“ hin, die vom 13. bis 15. November stattfindet.
Der Probealarm begann um 12 Uhr. In Abständen von jeweils 15 Minuten folgten die Zivilschutzsignale „Zivilschutz Warnung“ und „Zivilschutz Alarm“. Mit der „Zivilschutz Entwarnung“ um 12.45 Uhr wurde die Sirenenüberprüfung abgeschlossen.
Von den insgesamt 892 gesteuerten Sirenen in Kärnten sind 722 funkgesteuerte Motorsirenen, 124 stromunabhängige SISIPAK-Anlagen und 46 elektronische Sirenen. Lediglich zwölf Sirenen funktionierten beim Probealarm nicht.
Neben den Sirenen wurde auch AT-Alert getestet. Das Bevölkerungswarnsystem ergänzt die Sirenen und soll im Ernstfall möglichst viele betroffene Menschen direkt über ihr Mobiltelefon erreichen.
Laut Informationen der Mobilfunknetzbetreiber wurden die Testnachrichten erfolgreich ausgesendet.
Screenshot: Mein Klagenfurt