Pressemeldungen Oktober 2026
Weniger Bürokratie für Bauern: SPÖ-Aktion am Benediktinermarkt
Mit einer Schubkarre, einer roten Heugabel und zahlreichen Papierschnipseln sorgten die SPÖ Bäuerinnen und Bauern Kärnten am Donnerstag, 15. Oktober 2026, auf dem Benediktinermarkt in Klagenfurt für Aufmerksamkeit.
Spitzenkandidat Ralph Dörflinger und sein Team wollten mit der Aktion zeigen, wie viel Zeit Landwirte für Anträge, Nachweise und Formulare aufwenden müssen.
Mit dabei waren Stadträtin Constance Mochar, Bundesrat Waschi Mertel und Bezirksspitzenkandidat Stephan Meir. Gleichzeitig machte die Gruppe auf die bevorstehende Landwirtschaftskammerwahl am 25. Oktober und den Vorwahltag am 16. Oktober aufmerksam.
Besonders für kleinere landwirtschaftliche Betriebe und Bauern im Nebenerwerb sei die Bürokratie eine große Belastung, betonte Dörflinger. „Wer Tiere versorgt, Felder bewirtschaftet, Almen oder Wälder pflegt, übernimmt jeden Tag Verantwortung. Dazu kommen Anträge, Nachweise und Formulare. Gerade im Nebenerwerb, wenn Menschen zwei oder mehr Jobs unter einen Hut bringen müssen, wird diese zusätzliche Arbeit zu einer enormen Belastung. Wir brauchen verständliche Förderbedingungen, einfachere Abläufe und eine Kammer, die uns Arbeit abnimmt“, erklärt der Spitzenkandidat.
Bei der Aktion auf dem Benediktinermarkt konnten Landwirte symbolischen Papierkram schreddern oder mit der roten Heugabel durchwühlen. Die mitgebrachte Schubkarre voller Papierschnipsel stand dabei für den Verwaltungsaufwand in der Landwirtschaft. Auch humorvolle Tiermotive wurden eingesetzt. Sie sollten darauf aufmerksam machen, dass unnötige Bürokratie Zeit kostet, die für die Versorgung der Tiere, die Bewirtschaftung der Höfe und die Familie fehlt.
„Unsere Tiere kennen keine Bürozeiten. Die Arbeit am Hof wartet auch nicht, bis wir vom anderen Job heimkommen. Deshalb muss Unterstützung im Alltag ankommen. Weniger unnötiger Papierkram schafft mehr Zeit für unsere Höfe und für die Menschen, die sie am Laufen halten“, betont Dörflinger.
Mit ihrer Aktion machten die SPÖ Bäuerinnen und Bauern Kärnten auch auf die Landwirtschaftskammerwahl aufmerksam. Dörflinger verwies darauf, dass nicht nur hauptberufliche Landwirte, sondern auch Menschen mit kleineren landwirtschaftlichen Flächen oder einem Hof im Nebenerwerb bei entsprechender Wahlberechtigung mitentscheiden können.
„Wer Grund hat, hat Gründe mitzureden. Ein Waldstück von den Eltern, eine Wiese im Familienbesitz oder ein kleiner Hof neben dem Beruf. Auch in Klagenfurt übernehmen viele Menschen Verantwortung für ein Stück Land und wissen vielleicht gar nicht, dass sie bei der Landwirtschaftskammerwahl mitentscheiden dürfen“, so Dörflinger.
Die Gruppe setzt sich nach eigenen Angaben für einfachere Förderbedingungen, weniger Verwaltungsaufwand und eine stärkere Unterstützung kleiner Betriebe sowie der Nebenerwerbslandwirtschaft ein.
Die Landwirtschaftskammerwahl in Kärnten findet am Sonntag, 25. Oktober 2026, statt. Bereits am Freitag, 16. Oktober 2026, gibt es einen Vorwahltag.
Foto und Video: SPÖ Bäuerinnen und Bauern Kärnten