Pressemeldungen Oktober 2026
Pendler aufgepasst! Frist für Fahrtkostenzuschuss endet am 31. Oktober
Steigende Spritpreise machen das tägliche Pendeln für viele Beschäftigte zur finanziellen Belastung. Besonders betroffen sind Arbeitnehmer, die auf das Auto angewiesen sind und weite Strecken zu ihrem Arbeitsplatz zurücklegen. Eine Unterstützung bietet der Fahrtkostenzuschuss des Landes Kärnten, der von der Arbeiterkammer Kärnten administriert wird.
Der Fahrtkostenzuschuss richtet sich an Kärntner mit geringem bis mittlerem Einkommen, die mehrmals pro Woche pendeln. Wer weniger als 30.000 Euro jährlich verdient und mehr als 30 Kilometer zur Arbeit fährt, bekommt das Kärntner Klimaticket zu 100 Prozent gefördert. Auch Beschäftigte, die mit dem Auto zur Arbeit fahren müssen, können den Fahrtkostenzuschuss beantragen.
AK-Präsident Günther Goach betont: „Kärnten ist ein Pendlerland. Viele Menschen legen täglich lange Wege zurück und sie dürfen mit den steigenden Kosten nicht allein gelassen werden. Wir setzen uns dafür ein, Mobilität leistbar zu halten, egal ob jemand auf das Auto angewiesen ist oder mit Bus und Bahn fährt.“
Anträge für das Jahr 2025 können noch bis zum 31. Oktober gestellt werden.
Irene Hochstetter-Lackner, AK-Direktorin-Stellvertreterin und Vorsitzende des Arbeitnehmerförderungsbeirats, verweist auf den „Kärntner Sprit-Bonus“. Das Land unterstützt Pendler einmalig mit zusätzlichen 75 Euro.
„Gerade für Menschen, die täglich auf ihr Auto angewiesen sind, zählt jeder Euro. Mit dem Sprit-Bonus kommt eine zusätzliche Unterstützung bei jenen an, die lange Wege zur Arbeit zurücklegen.“
Anspruch auf den „Kärntner Sprit-Bonus“ haben Arbeitnehmer und Lehrlinge, die die Voraussetzungen für den Fahrtkostenzuschuss erfüllen, mit dem Privatfahrzeug pendeln und mindestens 30 Kilometer einfache Wegstrecke zurücklegen. Der Antrag kann noch bis 31. Dezember gestellt werden.
Alle Informationen zum Fahrtkostenzuschuss und zum „Kärntner Sprit-Bonus“ gibt es auf arbeitnehmerfoerderung.at oder telefonisch unter 050 477-4003.
Foto: Mein Klagenfurt