Pressemeldungen Oktober 2026
Landeshauptmann Fellner zu Besuch an der HBLA Pitzelstätten
Vom Gewächshaus über Stallungen und Labore bis zu den Lehrküchen: Landeshauptmann Daniel Fellner machte sich bei einem Rundgang ein Bild vom Schulalltag an der HBLA Pitzelstätten. Direktorin Johanna Michenthaler führte durch den weitläufigen Ausbildungsstandort in Klagenfurt-Wölfnitz.
Auf rund 56 Hektar befinden sich neben Schule und Internat unter anderem Stallungen, Gemüsegärten, Bienenstöcke und ein mobiler Hühnerstall. Zur praktischen Ausbildung gehören Milchvieh- und Mastwirtschaft, Forstwirtschaft, Imkerei sowie die Verarbeitung und Direktvermarktung der erzeugten Produkte.
Landeshauptmann Daniel Fellner: „Es ist beeindruckend, wie viel hier geboten wird und mit wie viel Engagement Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern arbeiten. Dieses direkte Tun, das Gelernte unmittelbar in die Praxis umzusetzen, macht für mich einen wesentlichen Teil des besonderen Charakters von Pitzelstätten aus.“
Mehr als 430 Schüler besuchen die HBLA Pitzelstätten, rund 230 davon wohnen im Internat. Fellner besuchte während seines Rundgangs auch ein Klassenzimmer, die Biologie-, Mikrobiologie- und Chemielabore sowie die Lehrküchen.
Die HBLA Pitzelstätten ist eine Umweltschule und trägt das Österreichische Umweltzeichen. Sie ist die einzige höhere berufsbildende Schule dieser Art in Kärnten. Das Ausbildungsangebot reicht von Landwirtschaft und Ernährung über Lebensmitteltechnologie und Naturwissenschaften bis zu Wirtschaft, Digitalisierung und Nachhaltigkeit.
Daniel Fellner: „Was mich an Pitzelstätten besonders beeindruckt, ist die Breite der Ausbildung. Landwirtschaft, Ernährung, Umwelt, Technologie und Wirtschaft werden hier miteinander verbunden und damit sehr unterschiedliche Interessen und Talente angesprochen. Das eröffnet jungen Menschen viele Möglichkeiten für ihren weiteren Weg.“
Zur Ausbildung gehören auch Projekte und Kooperationen. Mit der forstlichen Ausbildungsstätte Ossiach arbeitet die Schule unter anderem beim nachhaltigen Aufforsten zerstörter Waldabschnitte zusammen. Die Kooperation mit der AGES bringt Forschung im Bereich der Pflanzenproduktion an die Schule.
Foto: LPD Kärnten/Kuess