Pressemeldungen Oktober 2026
Klagenfurter Michael Griesser in globales UNICEF-Jugendgremium berufen
Psychische Gesundheit, soziale Medien, künstliche Intelligenz, Radikalisierung, gesellschaftliche Krisen und die Folgen der Klimakrise beschäftigen junge Menschen weltweit. Mit diesen Themen wird sich Michael Griesser künftig auch auf internationaler Ebene im Umfeld der Vereinten Nationen auseinandersetzen.
Der Global Child and Youth Mental Health Council ist eines von drei globalen UNICEF-Jugendgremien und bringt 16 junge Menschen aus unterschiedlichen Ländern zusammen. Die Mitglieder sollen konkrete Handlungsschritte mitentwickeln, Erfahrungen aus ihren Ländern einbringen und dazu beitragen, die Perspektiven junger Menschen stärker in internationale Entscheidungen zur psychischen Gesundheit einzubeziehen.
Für Griesser ist dabei entscheidend, junge Menschen nicht nur anzuhören, sondern sie tatsächlich an Entscheidungen zu beteiligen.
„Junge Menschen werden oft gefragt, wie es ihnen geht, doch viel seltener, was sich konkret ändern muss – und noch seltener dürfen sie bei diesen Entscheidungen tatsächlich mit am Tisch sitzen. Genau das möchte ich verändern“, sagt Griesser.
Der 20-Jährige engagiert sich seit mehreren Jahren in der Jugendvertretung sowie in der Kinder- und Jugendbeteiligung. In Österreich arbeitet er unter anderem im Youth Advisory Board von UNICEF Österreich, im Jugendbeirat der Mental Health Days und im Youth Panel von Saferinternet.at mit.
In das internationale Gremium will Griesser insbesondere seine Erfahrungen aus der Jugendbeteiligung sowie seine Beschäftigung mit digitalem Kinderschutz und psychischer Gesundheit einbringen. Themen sind dabei auch die Auswirkungen sozialer Medien und künstlicher Intelligenz auf junge Menschen, Radikalisierung im digitalen Raum sowie gesellschaftliche Krisen und globale Konflikte.
Gleichzeitig möchte er internationale Perspektiven kennenlernen und diese wieder stärker in die Diskussion in Österreich einbringen.
Die Arbeit des neu gegründeten Councils startet rund um den Welttag der psychischen Gesundheit am 10. Oktober. Für Griesser gehört mentale Gesundheit stärker in den Mittelpunkt gesellschaftlicher und politischer Debatten.
„Psychische Gesundheit ist kein Randthema und kein Thema für einige wenige. Früher oder später kommt jeder Mensch damit in Berührung – bei sich selbst oder im eigenen Umfeld. Deshalb gehört sie in die Mitte unserer Gesellschaft und nicht an deren Rand.“
Neben seinem Engagement in der Jugendbeteiligung beschäftigt sich Griesser journalistisch mit gesellschafts- und jugendpolitischen Themen. Er studiert Rechtswissenschaften und Angewandte Betriebswirtschaft.
Foto: privat