Eine Milliardeninvestition für den Technologiestandort Kärnten: Die Infineon Technologies AG will ihr Werk in Villach massiv ausbauen. Bis 2034 sollen rund 1,1 Milliarden Euro in die weltweit erste Hochvolumenfertigung von Galliumnitrid-Leistungshalbleitern auf 300-Millimeter-Wafern fließen.
Diese Halbleitertechnologie wird unter anderem für Künstliche Intelligenz, Elektromobilität und Robotik benötigt. Das Projekt erhält eine Förderung von 319 Millionen Euro im Rahmen des Europäischen Chips Act.
Mit der geplanten Investition baut Infineon sein globales Kompetenzzentrum für Leistungshalbleiter am Standort Villach weiter aus. Die neue Fertigung setzt auf Galliumnitrid, kurz GaN, und 300-Millimeter-Wafer. Damit soll die Herstellung moderner Leistungshalbleiter im großen industriellen Maßstab ermöglicht werden.
Landeshauptmann und Technologiereferent Daniel Fellner bezeichnet die Investitionsentscheidung als historischen Meilenstein für den Hightech-Standort Kärnten. Wenn die weltweit führende Technologie für die Chips der nächsten Generation – die für die rasant wachsende KI-Infrastruktur, Elektromobilität und Robotik dringend gebraucht wird – im großen Stil in Kärnten gefertigt wird, zeigt das die enorme Qualität unseres Standorts“, betont Fellner.
Für den Landeshauptmann ist die Entscheidung auch ein Vertrauensbeweis in die Fachkompetenz am Standort Villach. „Kärnten spielt damit offiziell in der obersten Liga der globalen Technologie-Zentren. Die Entscheidung von Infineon, das globale Kompetenzzentrum für Leistungshalbleiter in Villach massiv auszubauen, beweist das tiefe Vertrauen in das Know-how und den Innovationsgeist der Menschen in unserer Region.“
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