Pressemeldungen Oktober 2026
Anton Wrann zum Vorsitzenden des neuen Wörthersee-Tourismusverbandes gewählt
Im Casino Velden wurden am 20. Oktober 2026 die personellen Weichen für den neuen Tourismusverband Wörthersee – Keutschacher Seental – Rosental gestellt. Bei der konstituierenden Vollversammlung wählten die Mitglieder Anton Wrann (Wrann Hotels) zum Vorsitzenden und Matthias Trattnig (LHG GmbH) zu seinem Stellvertreter.
Dem Vorstand gehören außerdem sieben weitere Unternehmervertreter sowie Ersatzmitglieder und Vertreter der Gemeinden Velden, Keutschach und Erlach an. Als Finanzreferent gehört Herbert Stefan dem Führungsteam an. Auch Kärntens Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig nahm an der Vollversammlung teil und gratulierte dem neuen Vorstand.
Mit der Vorstandswahl wurde ein weiterer Schritt der Kärntner Tourismusreform umgesetzt. Ab 1. Jänner 2027 werden die bisher 125 touristischen Organisationen in neun Tourismusverbänden und der Kärnten Werbung zusammengeführt. „Die Tourismusreform befindet sich voll in Umsetzung. Mit den Vorstandswahlen werden die neuen Strukturen nun Schritt für Schritt mit Leben erfüllt“, erklärt Tourismuslandesrat Sebastian Schuschnig.
Der neue Tourismusverband Wörthersee – Keutschacher Seental – Rosental wird seinen Sitz in Velden haben und sich in zwei Erlebnisräume gliedern: „Wörthersee – Keutschacher Seental“ und „Rosental“. Das künftige Verbandsgebiet verzeichnete im Jahresdurchschnitt der vergangenen drei Jahre rund 1,6 Millionen Übernachtungen.
Obwohl der neue Verband seine Arbeit offiziell erst Anfang 2027 aufnimmt, laufen bereits die Vorbereitungen für die künftigen Tourismuskonzepte. Diese sollen erstmals eine mehrjährige Infrastrukturplanung enthalten und damit touristische Investitionen über fünf Jahre im Voraus planbar machen. Die Konzepte bilden außerdem die Voraussetzung, um künftig Fördermittel aus dem neuen Infrastrukturfonds des Landes Kärnten abrufen zu können. Dieser wird aus der neuen Aufenthaltsabgabe finanziert und stellt jährlich acht Millionen Euro für touristische Infrastrukturprojekte bereit.
Die beiden Erlebnisräume sollen dabei nicht als eigenständige Marketingeinheiten auftreten, sondern die touristische Zusammenarbeit und Entwicklung innerhalb des neuen Verbandes unterstützen.
Foto: Büro Schuschnig