Blumen sind zu Allerheiligen ein besonderer Ausdruck des Gedenkens. Lieblingsblumen, persönliche Farbkombinationen und individuell gefertigte Gestecke erinnern an verstorbene Angehörige und verleihen den Gräbern eine persönliche Note.
„Blumen sind gerade zu Allerheiligen weit mehr als Grabschmuck. Sie erzählen Geschichten, wecken Erinnerungen und drücken Gefühle aus, für die oft die Worte fehlen. Mit einer individuellen Gestaltung können wir die Persönlichkeit eines geliebten Menschen auf besondere Weise würdigen“, betont Kurt Glantschnig, Landesinnungsmeister der Kärntner Gärtner und Floristen..
Zu den klassischen Pflanzen für die herbstliche Grabbepflanzung zählen Heidekraut, Alpenveilchen, Stiefmütterchen und Chrysanthemen. Sie bringen auch in der kühleren Jahreszeit Farbe auf die Friedhöfe. Purpurglöckchen und Silberblatt setzen mit ihrem Laub zusätzliche Akzente. Gräser und Pflanzen mit auffälligem Fruchtschmuck ergänzen die Gestaltungsmöglichkeiten.
Neben Herbstblumen werden auch immergrüne Gehölze wie Tannen, Fichten, Wacholder, Eiben und Thujen verwendet. Sie stehen symbolisch für Treue, Beständigkeit und ewiges Leben. Moos, Efeu und andere Bodendecker bilden eine natürliche Grundlage für den Grabschmuck und behalten auch im Winter ihre Struktur.
Zunehmend gefragt sind laut Kärntens Gärtnern und Floristen regionale Pflanzen, langlebige Gestecke und biologisch abbaubare Materialien. Bei der Auswahl spielen neben den persönlichen Vorlieben auch Standort, Witterung und Pflegeaufwand eine Rolle.
Foto: Mein Klagenfurt