Mehr Sicherheit am Neuen Platz: In dieser Woche wurden in der Klagenfurter Innenstadt 24 massive Stahlbetonbänke, Terrorschutzbänke, montiert. Was auf den ersten Blick wie eine gewöhnliche Sitzgelegenheit aussieht, soll vor allem bei Veranstaltungen die Besucher schützen.
Die jeweils 3,3 Tonnen schweren Terrorschutz-Bänke sind fest im Boden verankert und dienen als Terrorsperren. Gleichzeitig bieten sie zusätzliche Sitzmöglichkeiten rund um den Neuen Platz.
Die Terrorschutzbänke wurden von der ZEMROCK GmbH aus Kärnten entwickelt und sind laut Stadt Klagenfurt in dieser Form weltweit einzigartig. Das Unternehmen übernahm neben der Gestaltung auch die Beton- und Bohrarbeiten sowie die Montage. Eine spezielle Nanobeschichtung sorgt dafür, dass Flüssigkeiten von den Oberflächen abperlen. Die 24 Terrorschutzbänke wurden unter den Bäumen an der Nord- und Südseite sowie entlang der Ostseite des Neuen Platzes aufgestellt.
„Diese Schutzmaßnahme zur Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger war dringend notwendig, weshalb ich mich auch sehr dafür eingesetzt habe! Die Gewährleistung der Sicherheit der Bevölkerung hat oberste Priorität“, so Bürgermeister Christian Scheider.
Auch Straßenbau- und Verkehrsreferentin Stadträtin Sandra Wassermann, BA MA, unterstreicht die Bedeutung der neuen Terrorschutzbänke. „Als zuständige Straßenbaureferentin setze ich mich für den Schutz der Klagenfurterinnen und Klagenfurter ein, weil deren Sicherheit für mich nicht verhandelbar ist“, betont Wassermann.
An der Umsetzung der Terrorschutzbänke waren mehrere Abteilungen der Stadt Klagenfurt beteiligt, darunter Stadtplanung, Straßenbau und Verkehr sowie Stadtgarten. Die Sicherheitsmaßnahme wurde außerdem mit der Landespolizeidirektion abgestimmt.
Foto: StadtKommunikation / Zechner