Stadträtin Andrea Wulz stimmte heute gegen außerplanmäßige Ausgaben in der Höhe von 1 Mio. Euro, das Stadtentwicklungskonzept (STEK) 2020+ und informierte über die aktuelle Situation am Schilfweg.
Klagenfurt (22.10. 2014) Grünen-Stadträtin Andrea Wulz nimmt zu aktuellen Themen Stellung.
UZ Immobilienbesitz GmbH in Geldnöten: Ein Grünes Nein gab es heute zu außerplanmäßigen Ausgaben in der Höhe von insgesamt 1 Million Euro (!), die die Stadt Klagenfurt der „UZ Immobilienbesitz GmbH“ (die Stadt ist zu 50 Prozent beteiligt) aufgrund von Liquiditätsproblemen zur Verfügung stellen soll. „Die UZ ist Eigentümerin von Grundstücken in Hörtendorf und ist aufgrund von nicht zustande gekommenen Grundstücksverkäufen, u.a. an die Bioenergiezentrum GmbH, nicht mehr liquid – und jetzt soll die Stadt einspringen“, berichtet Stadträtin Andrea Wulz, die daran erinnert, dass die UZ vor Jahren Gründe für den Magna-Standort angekauft hat. „Es ist nicht nachvollziehbar, dass seit 2008 kein Quadratmeter verkauft wurde!“
Viele offene Punkte beim Stadtentwicklungskonzept (STEK) 2020+: Dem Stadtentwicklungskonzept (STEK) 2020+, das auch in der Gemeinderatssitzung am 28. Oktober 2014 zum Beschluss vorgelegt wird, stimmte Stadträtin Andrea Wulz aufgrund vieler offener Punkte heute nicht zu. „Es gibt 62 Einwendungen, u.a. von der Umweltabteilung des Landes, die in der Abteilung Stadtplanung eingelangt sind und nicht eingearbeitet wurden. 2015 wird außerdem das neue Kärntner Raumordnungsgesetz beschlossen. Es wäre wichtig, das STEK 2020+ darauf abzustimmen – schließlich bildet es den Rahmen für die Stadtentwicklung der nächsten zehn Jahre.“
Mehr in unserer Presseaussendung „STEK 2020+: Grüne fordern Aufschub“ und unter klagenfurt.gruene.at/STEK-2020-Gruene-vermissen-Nachhaltigkeit