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Respekt für Menschen mit Behinderung

Vorstellung der Arbeitsgemeinschaft zur Begleitung von Menschen mit Assistenzbedarf mit LR Christian Ragger. Foto: Büro LR Ragger

Pressendung von: Büro LR Ragger

LR Ragger: 13 Trägerorganisationen bilden "Arbeitsgemeinschaft zur Begleitung von Menschen mit Assistenzbedarf ("AmmA")

Klagenfurt (LPD). Im Rahmen einer Presskonferenz fand heute, Montag, in der Diakonie Kärnten die Vorstellung der Arbeitsgemeinschaft zur Begleitung von Menschen mit Assistenzbedarf ("AmmA") statt.

"Für mich ist heute ein Freudentag, weil im Endeffekt eine klare Forderung der Menschen mit Behinderung dargelegt worden ist. Wesentlich ist, dass Menschen mit Behinderung einen Ansprechpartner brauchen, sowohl auf politischer Ebene als auch im Sinne eines Interessenvertreters, daher begrüße ich, dass sich die einzelnen Trägerorganisation zusammengefasst haben und die "AmmA" geschaffen wurde", sagte Sozialreferent LR Christian Ragger bei der Pressekonferenz.

Zwei wesentliche Aspekte stehen im Bereich der Behindertenhilfe für Ragger im Vordergrund. Einerseits der Begriff "Empowerment", welcher für die Unterstützung zu einem selbstbestimmten Leben steht und andererseits "Inclusion"" Das heißt, die Behindertenhilfe aus ihrer Selbstbezüglichkeit herauszuführen und als "inklusiven Partner"" in einer "Bürgergesellschaft für alle" zu gestalten. "Sichtbarer Ausdruck ist hier das Chancengleichheitsgesetz, in dem erstmals alle Ansprüche von Menschen mit besonderen Bedürfnissen zusammenfasst sind", sagte Ragger. Weiters will der Sozialreferent auch mit der Novellierung der Wohnbauförderung für Verbesserungen der Chancen von Menschen mit Behinderung sorgen. Einerseits durch das betreubare Wohnen und andererseits mit der Schaffung von Wohnverbundsystemen, das heißt, dass beeinträchtigte Menschen die in einer Tagestätte untergebracht sind, hier bestmöglich versorgt und durch einen professionellen Anbieter betreut werden können. Ragger kündigte an, dass es ebenfalls für barrierefreies Bauen erhöhte Wohnbauförderungsdarlehen geben werde.

"Wir werden 2010 mehr Geld ausgeben müssen", kündigte Ragger zudem an. "Statt zuletzt 51 Millionen Euro, haben wir für das nächste Jahr 57 Millionen Euro für den Behindertenbereich veranschlagt. Den Grossteil hat bisher die Beschäftigungstherapie in Anspruch genommen", erklärte er.

Als Vortragende fanden sich Günther Reiter, Obmann der "AmmA", Eva Leutner, Obmannstellvertreterin der "AmmA" und Hubert Raunjak, als Selbstvertreter ein.

Reiter stellte in seiner Rede die "AmmA" vor. Die "AmmA" ist ein Zusammenschluss von 13 Trägerorganisationen im Bereich Menschen mit Behinderungen, die über 1000 Menschen mit Behinderungen begleitet und weit mehr als 1000 Mitarbeitern beschäftigt. Die Zielgruppe umfasst Menschen mit Behinderungen und psychosozialem Unterstützungsbedarf. Neben dem Bereich Menschen mit Behinderungen sind die einzelnen AMMA Mitglieder auch in anderen Dienstleistungen wie zum Beispiel der Altenhilfe, der Jugendwohlfahrt oder den Mobilen Diensten tätig.

Zu den vorrangigen Zielen der "AmmA" zählen die Sicherstellung der entsprechenden finanziellen Mittel vom Land Kärnten und die daraus folgende Verteilungsgerechtigkeit unter den einzelnen Trägern, der fachliche Austausch mit dem Land Kärnten, Interessensvertretung für Menschen mit Behinderungen, Öffentlichkeitsarbeit und die Verwirklichung der Integration in die Gesellschaft.

Leutner hob in ihrer Ansprache die Grundlage der "AmmA" hervor. Diese ist die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen, die im September 2008 von Österreich ratifiziert worden ist. Sie beinhaltet unter anderem das Recht auf ein unabhängiges und selbstbestimmtes Leben, gleiches Recht auf eine eigene Familie, das Recht auf Beschäftigung, das Recht auf einen angemessenen Lebensstandard und sozialen Schutz, gleicher Zugang zu Bildung, gleiches Recht auf Teilhabe am öffentlichen und kulturellen Leben sowie Schutz vor Gewalt, Ausbeutung und Missbrauch. Es braucht sehr gute Qualitätsstandards und hervorragend ausgebildete Mitarbeiter. Vieles davon sei bereits vorhanden, es gäbe jedoch auch noch vieles zu verbessern.

Wichtig, so Leutner, sei die Begegnung auf Augenhöhe. Begegnungen von Menschen mit und ohne Behinderungen werden zu Begegnungen auf Augenhöhe, wenn nicht das Handicap, sondern die Person mit ihren ganz individuellen Fähigkeiten und Stärken, mit ihren Wünschen, Erfahrungen, Freuden, mit ihren Ängsten und Sorgen und mit ihrem Unterstützungsbedarf gesehen wird. Ein Umgang auf Augenhöhe setzt voraus, dass Menschen mit und ohne Beeinträchtigung sich im Alltag überhaupt begegnen können. Daher wird in der "AmmA" über die Möglichkeiten der Teilhabe aller am ganz normalen Leben der Gesellschaft in allen Dimensionen und auf allen Ebenen diskutiert.

Raunjak, Klient der Lebenshilfe Kärnten, verwies in seiner Rede auf die Wichtigkeit der Selbstbestimmung, auf Anerkennung und Akzeptanz. Er informierte über den Alltag von Menschen mit Behinderungen.In den verschiedenen Werkstätten werde nach besten Kräften gearbeitet, so Raunjak.

Foto: Büro LR Ragger

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