Pressemeldungen Juni 2026
Schloss Krastowitz: Tag der offenen Tür
Zahlreiche Besucher nutzten am Sonntag die Gelegenheit, beim Tag der offenen Tür im Bildungshaus Schloss Krastowitz in Klagenfurt einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Nach der abgeschlossenen Modernisierung präsentiert sich das traditionsreiche Bildungshaus nun als moderner und nachhaltiger Bildungsstandort für Land und Forstwirtschaft.
In den vergangenen Jahren wurde das Bildungshaus Schloss Krastowitz umfassend modernisiert. Insgesamt flossen 12,5 Millionen Euro in den Umbau, davon kamen 5,3 Millionen Euro aus dem Agrarreferat des Landes Kärnten.
Agrarreferent und Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber betonte beim Tag der offenen Tür die Bedeutung des Hauses: „Das Schloss Krastowitz ist seit Jahrzehnten ein zentraler Bildungs- und Begegnungsort für die Kärntner Land- und Forstwirtschaft. Hier werden Wissen, Innovation und Praxis miteinander verbunden.“
Das Bildungshaus verfügt nun über moderne Seminarräume, barrierefreie Zugänge, nachhaltige Energieversorgung sowie ein zeitgemäßes Beherbergungsangebot. Untergebracht sind dort unter anderem Einrichtungen der Landwirtschaftskammer Kärnten, des Ländlichen Fortbildungsinstituts (LFI), der Landjugend sowie weiterer agrarischer Organisationen.
Der Tag der offenen Tür begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, gefolgt von einem Frühschoppen mit ORF Radio Kärnten. Besucher konnten bei Führungen die modernisierten Räumlichkeiten besichtigen.
Für Unterhaltung sorgten unter anderem ein Volkstanzwettbewerb der Landjugend, Auftritte regionaler Chöre und Musikgruppen sowie eine Traktorausstellung. Kulinarisch gab es Spezialitäten aus der Schlossküche, eine Käsestraße, Bauernhof-Eis und Bäuerinnen-Krapfen. Für Kinder standen unter anderem ein Streichelzoo und Kinderschminken bereit.
Neben Martin Gruber nahmen auch Landwirtschaftskammer-Präsident Siegfried Huber, Diözesanbischof Josef Marketz sowie Superintendentin Andrea Mattioli an der Veranstaltung teil.
Seit fast 70 Jahren dient Schloss Krastowitz als Bildungszentrum für die bäuerliche Bevölkerung Kärntens. Generationen von Landwirten hätten hier Wissen für die Herausforderungen einer modernen Land- und Forstwirtschaft erworben.
„Gerade in herausfordernden Zeiten ist Bildung der Schlüssel für eine erfolgreiche Zukunft. Deshalb war für uns klar: Dieses Jahrhundertprojekt für die Kärntner Land- und Forstwirtschaft ist eine wichtige Investition und ein starkes Bekenntnis zum ländlichen Raum und zu unserer landwirtschaftlichen Jugend“, so Gruber.
Zum Abschluss verwies der Agrarreferent auch auf die aktuelle Key-Quest-Studie zur Wahrnehmung der Landwirtschaft in Kärnten. Demnach hätten mehr als 90 Prozent der Kärntner ein positives Bild von den heimischen Bäuerinnen und Bauern, deren Beruf als zweitwichtigster Zukunftsberuf angesehen werde. „Wertschätzung darf deshalb nicht nur in Umfragen stattfinden, sondern muss sich auch im täglichen Handeln zeigen, beispielsweise durch den Kauf regionaler Lebensmittel“, betonte Gruber.
Foto: Büro Gruber