Pressemeldungen Juni 2026
Michael Gussnig fordert mehr Tierschutzbildung für Jugendliche
Immer wieder bekannt gewordene Fälle von Tiermisshandlung und Tierquälerei sorgen in Klagenfurt für Diskussionen. Nun fordert die Freie Soziale Bürgerpartei (FSP) mehr Prävention: Klubobmann Gemeinderat Michael Gussnig bringt in der heutigen Sitzung des Klagenfurter Gemeinderates einen selbstständigen Antrag ein, der auf mehr Bewusstseinsbildung im Umgang mit Tieren bei Kindern und Jugendlichen abzielt.
Im Antrag wird darauf verwiesen, dass sich unter Beteiligten bei Fällen von Tierquälerei immer wieder auch Jugendliche befinden. Deshalb müsse Tierschutz früher ansetzen, nämlich bei der Vermittlung von Respekt, Mitgefühl und Verantwortungsbewusstsein gegenüber Lebewesen. Kinder und Jugendliche sollen lernen, Tiere als fühlende Wesen wahrzunehmen, die Schmerz, Angst und Freude empfinden können und daher einen achtsamen Umgang verdienen.
Konkret fordert Antragsteller Michael Gussnig (FSP), dass geprüft wird, welche Möglichkeiten die Stadt Klagenfurt hat, um Informations, Bildungs und Sensibilisierungskampagnen zum Thema Tierschutz zu entwickeln oder zu unterstützen. Besonders im Fokus stehen dabei Schulen, Jugendzentren, Vereine und andere Bildungseinrichtungen, die in entsprechende Maßnahmen eingebunden werden könnten.
Auch mögliche Kooperationen mit Tierschutzorganisationen, Tierheimen, pädagogischen Einrichtungen und Fachstellen sollen geprüft werden. Denkbar seien laut Antrag etwa Workshops, Projekte oder Informationsveranstaltungen, um das Bewusstsein für Tierschutz nachhaltig zu stärken.
Über die Ergebnisse der Prüfung und mögliche Umsetzungsmaßnahmen soll dem Gemeinderat der Landeshauptstadt Klagenfurt berichtet werden. Ziel sei es laut Antrag, Tierleid vorzubeugen, Empathie zu fördern und grundlegende gesellschaftliche Werte des respektvollen Zusammenlebens zu stärken.
Foto: zVg