Pressemeldungen Juni 2026
Koralmbahn: Entlang der Strecke wird weiter gebaut und aufgeforstet
Ein halbes Jahr nach der Inbetriebnahme der Koralmbahn zwischen Klagenfurt und Graz laufen entlang der Strecke weiterhin zahlreiche Arbeiten. Im Fokus stehen dabei Umweltschutzmaßnahmen, Lärmschutz und die laufende Wartung der Infrastruktur.
Täglich nutzen laut ÖBB rund 7.000 Fahrgäste die neue Bahnverbindung zwischen Kärnten und der Steiermark. Parallel dazu werden zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, die bereits während der Planungsphase vorgesehen waren.
Ein Schwerpunkt liegt auf dem Umweltschutz. So werden die Aufforstungen entlang der Strecke auch nach der Eröffnung fortgesetzt. Bis 2028 sollen auf Kärntner Seite insgesamt rund 145.000 Bäume neu gepflanzt werden.
Auch andere ökologische Ausgleichsmaßnahmen zeigen bereits Wirkung. So haben sich Bereiche wie die Brenndorfer Bucht oder die umgelegte Lavant zu wertvollen Lebensräumen entwickelt. Die Lavant ist mittlerweile sogar Teil eines Natura-2000-Gebiets.
Bis zum Jahresende führen die ÖBB entlang der Koralmbahn-Strecke außerdem Messungen zu Lärm und Erschütterungen durch. Damit soll überprüft werden, ob alle behördlichen Vorgaben eingehalten werden und die Schutzmaßnahmen für Anrainer wie vorgesehen wirken.
Sicherheit hat auf der Koralmbahn Vorrang
Wie bei allen Bahnstrecken in Österreich erfolgen auch auf der Koralmbahn laufende Kontrollen und Wartungsarbeiten. Derzeit werden unter anderem Arbeiten am Oberbau auf steirischer Seite durchgeführt.
Die Koralmbahn zählt zu den größten Infrastrukturprojekten Österreichs. Auch nach der Eröffnung wird entlang der Strecke weiter gearbeitet, damit die Verbindung zwischen Klagenfurt und Graz langfristig sicher, leistungsfähig und umweltverträglich bleibt.
Foto: ÖBB/Pachoinig