Pressemeldungen Juni 2026
Kärntner Rettungswesen: Land stellt mehr als 20 Millionen Euro bereit
Das Kärntner Rettungswesen erhält heuer erneut finanzielle Unterstützung in Millionenhöhe. Wie Landeshauptmann Daniel Fellner am Dienstag nach der Regierungssitzung bekannt gab, wurde der sogenannte Rettungseuro beschlossen und auf 16,6 Millionen Euro erhöht. Zusätzlich stellt das Land Kärnten eine Sonderförderung von 3,74 Millionen Euro für Rotes Kreuz, Samariterbund und Johanniter bereit.
„Die Kärntnerinnen und Kärntner können sich auf die Hilfe unserer Rettungsorganisationen immer und überall verlassen“, betonte Fellner im Pressefoyer nach der Sitzung. Gleichzeitig sprach er den Einsatzkräften seinen Dank für deren tägliche Arbeit aus.
Der Rettungseuro in Kärnten, dessen Finanzierung gemeinsam von Land, Städten und Gemeinden getragen wird, werde – anders als teilweise behauptet – jährlich valorisiert, erklärte Fellner.
Die 16,6 Millionen Euro Jahresförderung setzen sich laut Land aus einem Vorhaltungsbeitrag von 5,2 Millionen Euro, der vollständig an das Rote Kreuz geht, sowie einem Verteilungsbetrag von 9,9 Millionen Euro für Rotes Kreuz, Samariterbund und Johanniter zusammen. Davon erhält das Rote Kreuz 8,9 Millionen Euro. Weitere 1,5 Millionen Euro fließen an besondere Hilfs- und Rettungsdienste wie Wasserrettung, Höhlenrettung und Bergrettung.
Zusätzlich unterstützt das Land Kärnten die Rettungsorganisationen heuer mit einer Sonderförderung von insgesamt 3,74 Millionen Euro. Davon gehen 3,3 Millionen Euro an das Rote Kreuz. Diese Summe setzt sich aus 1,9 Millionen Euro für die Leitstelle sowie 1,4 Millionen Euro für die elektronische Einsatzkommunikation und neue Einsatzuniformen zusammen. Der Samariterbund erhält 245.000 Euro, die Johanniter 180.000 Euro.
Zugleich verwies der Landeshauptmann auf die steigende finanzielle Unterstützung in den vergangenen Jahren. Zwischen 2018 und 2022 habe das Land zusätzlich zum Rettungseuro 363.000 Euro bereitgestellt. Im Zeitraum von 2022 bis 2026 sei diese Summe auf 11,6 Millionen Euro gestiegen. „Wir sprechen von einer Erhöhung um das 32-Fache.“
Zusätzlich informierte Fellner, dass über den Katastrophenschutz des Bundes eine weitere Million Euro an das Rote Kreuz in Kärnten fließen werde.
Foto: Mein Klagenfurt