Pressemeldungen Juli 2026
Mehr Müll auf Kärntens Autobahnen: Achtlos weggeworfener Abfall bleibt Problem
Während die Müllmenge auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen insgesamt leicht zurückging, verzeichnete Kärnten einen Anstieg. Laut ASFINAG wurden im Jahr 2025 insgesamt 1.305 Tonnen Müll entlang der Autobahnen und Schnellstraßen im Bundesland eingesammelt. Im Jahr davor waren es 1.284 Tonnen.
Österreichweit sank die Müllmenge von 9.020 Tonnen auf 8.915 Tonnen. Neben Kärnten wurden auch in Salzburg, dem Burgenland, Vorarlberg und Wien höhere Müllmengen registriert.
Besonders problematisch ist laut ASFINAG achtlos weggeworfener Müll auf den Fahrbahnen. Flaschen, Dosen oder auch Papier können bei hohen Geschwindigkeiten zu gefährlichen Hindernissen werden und Ausweich- oder Bremsmanöver auslösen.
Mehr als 2.200 Tonnen Müll mussten österreichweit im vergangenen Jahr von ASFINAG-Mitarbeitern händisch eingesammelt werden. Diese Arbeiten erfolgen häufig im fließenden Verkehr und stellen ein Sicherheitsrisiko für die Einsatzkräfte dar.
Neben achtlos weggeworfenem Abfall bereiten auch illegale Müllablagerungen Probleme. Immer wieder werden Hausmüll, Autoreifen, Möbel oder Bauschutt entlang der Autobahnen entsorgt.
Die Entsorgung der knapp 8.900 Tonnen Müll verursachte der ASFINAG im Jahr 2025 Kosten von rund neun Millionen Euro. Mit der Kampagne „Meine Mama/mein Papa arbeiten für dich. Danke, dass du auf sie aufpasst“ macht die ASFINAG gemeinsam mit dem ÖAMTC auf die Gefahren für Mitarbeiter aufmerksam, die auf Österreichs Autobahnen im Einsatz sind.