Pressemeldungen Juli 2026
Gewalt gegen Frauen: Prävention soll früh ansetzen
Gewalt gegen Frauen zu verhindern bedeutet, nicht erst zu handeln, wenn Gewalt bereits passiert ist. Nach Ansicht der SPÖ Kärnten braucht nachhaltiger Gewaltschutz vor allem frühzeitige Prävention sowie ein respektvolles Miteinander.
Die SPÖ-Landesfrauenvorsitzende Petra Oberrauner betont, dass Respekt, Gleichberechtigung und ein gewaltfreies Zusammenleben bereits im Kindesalter vermittelt werden müssten.
„Respekt, Gleichberechtigung und ein gewaltfreies Miteinander müssen von klein auf vermittelt werden. Die Grundlagen dafür werden bereits in den ersten Lebensjahren gelegt – im Elternhaus ebenso wie in Kindergarten und Schule. Genau dort setzt wirksame Prävention an, denn was Kinder in dieser Zeit lernen und erleben, prägt ihr späteres Zusammenleben entscheidend“, so Oberrauner.
Mit dem Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen werden laut SPÖ zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um Gewalt langfristig zu verhindern. Dazu zählen unter anderem die stärkere Verankerung von Gewaltprävention und Gleichstellung in Bildungseinrichtungen, die Aus- und Fortbildung von Pädagoginnen und Pädagogen sowie neue Unterrichtsmaterialien für ein respektvolles Zusammenleben.
Zudem sollen Frauen- und Mädchenberatungsstellen, Gewaltambulanzen und Präventionsangebote weiter ausgebaut werden. Oberrauner spricht sich außerdem dafür aus, das Zustimmungsprinzip „Nur Ja heißt Ja“ im Sexualstrafrecht zu verankern.
Abschließend verweist Oberrauner auf bestehende Hilfsangebote in Kärnten. Unterstützung gibt es sowohl für Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen sind, als auch für Männer, die ihr Verhalten ändern möchten.
Foto: Symbolbild