Pressemeldungen Juli 2026
Drei Kärntner starten bei der Berufs-WM in Shanghai
Wenn von 22. bis 27. September die WorldSkills 2026 in Shanghai stattfinden, ist Kärnten mit drei jungen Fachkräften vertreten. Insgesamt entsendet Österreich 48 Teilnehmer zur Berufsweltmeisterschaft, bei der mehr als 1.400 Nachwuchstalente aus über 60 Nationen in den verschiedensten Berufen gegeneinander antreten.
Austragungsort ist das National Exhibition and Convention Center (NECC) in Shanghai, einer der größten Messekomplexe der Welt.
Besonders große Hoffnungen ruhen auf dem Mechatronik-Team David Seidl und Paul Wohlesser, die für das Unternehmen Flex in Althofen antreten. In ihrer Disziplin müssen unter Zeitdruck komplexe Anlagen aufgebaut, programmiert, in Betrieb genommen und Fehler systematisch behoben werden.
„Gerade das Zusammenspiel macht unseren Beruf so spannend. Jeder bringt seine Stärken ein, aber erfolgreich ist man nur, wenn man als Team funktioniert. Genau darauf wird es auch in Shanghai ankommen“, sagt Seidl. Wohlesser ergänzt: „Natürlich wollen wir unser Bestes zeigen. Wenn wir unsere Leistung abrufen und als Team funktionieren, ist bei den WorldSkills vieles möglich.“ Ein österreichischer Sieg in der Mechatronik wäre eine Premiere.
Mit Noah Trettenbrein aus St. Paul im Lavanttal steht außerdem erstmals ein Kärntner im Beruf Hochbau bei einer Berufsweltmeisterschaft für Österreich am Start.
„Geschichte schreiben zu dürfen, ist eine besondere Ehre. Jetzt möchte ich zeigen, dass wir Kärntner Hochbauer auch international ganz vorne mitmischen können“, sagt der 19-Jährige. Sein Ziel sei es, jeden Moment zu genießen und sein Können unter Beweis zu stellen.
Für Jürgen Mandl, Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten, sind die Teilnehmer wichtige Botschafter des Wirtschaftsstandortes Kärnten. „Unsere Teilnehmer zeigen eindrucksvoll, welches Potenzial in Kärntens jungen Fachkräften steckt. Sie stehen für Leistungsbereitschaft, Innovationskraft und höchste Qualität in der beruflichen Ausbildung.“
Auch Christof Dobozky, Leiter der Talenteakademie Kärnten, hebt die Bedeutung der Berufsweltmeisterschaft hervor. Spitzenleistungen seien weit mehr als Medaillen und würden zeigen, welches Potenzial junge Menschen mit Talent, Förderung und konsequentem Training erreichen können.
Foto: WKK/Helge Bauer