Pressemeldungen Juli 2025
Nach Schlägerei: Jugendliche eilten bewaffnet ihrem Freund zu Hilfe
Sonntagfrüh kontaktierte ein 17-jähriger Jugendlicher telefonisch zwei seiner Freunde (17 und 18 Jahre alt) und bat diese um Unterstützung. Er gab an, bei einer Festveranstaltung im Bezirk Feldkirchen in eine Auseinandersetzung mit einer größeren Personengruppe geraten zu sein.
Die beiden trafen gegen 02.00 Uhr am Fest ein, der 18-Jährige begab sich unmittelbar zu seinem Freund, um ihn beizustehen. Er ist dort auf eine größere Personengruppe getroffen und hat dort einen anwesenden 18-Jährigen angegriffen, als sich dieser gerade vom Veranstaltungsgelände entfernen habe wollen. Er hate dabei, nach den bisherigen Erkenntnissen, sein Gegenüber im Zuge einer Rangelei zu Boden gestoßen. Danach hat er sich über das am Boden liegende Opfer gebeugt und versucht, mit seinem Messer auf diesen einzustechen. Andere Anwesende verhinderten diesen Angriff unter anderem durch Tritte und Schläge gegen den Angreifer.
Letztlich kam das vor Ort eingesetzte Securitypersonal zu Hilfe und konnte den Tatverdächtigen bis zum Eintreffen der Polizei fixieren. Bei der Abwehr des Messerangriffs sei ein 18-Jähriger am Unterarm leicht verletzt worden. Er wurde später vom Rettungsdienst vor Ort medizinisch versorgt und verblieb dann auf der Veranstaltung.
Der zuvor Angegriffene 18-Jährige ist durch die Rangelei bzw. durch den Messerangriff nicht verletzt worden. Der zweite 17-Jährige, welcher gemeinsam mit dem 18-jährigen mit dem Taxi angereist war, verließ das Fahrzeug zunächst nicht, da er angeblich im Fahrzeuginneren nach einem verlorenen Gegenstand gesucht hat. Anschließend entfernte er sich mit der mitgebrachten Armbrust ohne weitere Handlung vom Festgelände, er wurde kurze Zeit später im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung angehalten und vorübergehend festgenommen.
Der 17-Jährige, der seine Freunde um Hilfe gerufen hatte und der 18-jährige Angreifer wurden vor Ort festgenommen. Die Waffen wurden sichergestellt.
Nach erfolgter Einvernahme wurden die drei Jugendlichen, alle österreichische Staatsbürger, auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Klagenfurt auf freiem Fuß angezeigt.