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Zukunftsweisende Schul-Zeiten an der Waldorfschule Klagenfurt

Presseaussendung von: Waldorfschule Klagenfurt

„Rhythm is it“ – das Motto zur Neugestaltung der Unterrichtsabläufe und zur Einführung eines späteren Schulbeginns könnte nicht treffender sein. Um Schülern einen gesünderen Lernrhythmus und die volle Nutzung ihrer Kräfte und ihres Potenzials zu ermöglichen, hat die Waldorfschule Klagenfurt einen bahnbrechenden Weg eingeschlagen.

Dagmar Janjuz mit Schüler/innen. Foto: Waldorfschule Klagenfurt

Schläfrige, unaufmerksame Schüler, Leistungsknicks und biorhythmische Schwächen – sind denkbar ungünstige Voraussetzungen für nachhaltiges Lernen. Deshalb startete man an der Unterstufe der Waldorfschule Klagenfurt bereits im vergangenen Schuljahr ein innovatives Pilotprojekt: Schulbeginn um 8.30 Uhr, eine völlig neuartige, an die körperlichen und geistigen Bedürfnisse der Schüler angepasste Zeit- und Pausenstruktur sowie ein täglich gleichbleibendes Unterrichtsende. Konzipiert und umgesetzt wurden die revolutionären Maßnahmen in enger Zusammenarbeit mit Ärzten und Chronobiologen.

Parallel zur Einführung des kräftigenden, lernförderlichen Rhythmus wurde die nachmittägliche Hortbetreuung ausgeweitet. Für Familien, deren Kinder bereits zur bisher gewohnten Schulzeit ankommen, wurde ein Morgenhort eingerichtet, in dem die Schüler in entspannter Atmosphäre ihren Tag beginnen und im Schulgeschehen ankommen können.

Zukunft macht Schule

Nachdem im Pilotversuch alle Erwartungen übertroffen wurden, wurde der neue Schulrhythmus  im heurigen Schuljahr auf die Mittel- und Oberstufe ausgeweitet. „Die Waldorfschule will eine Schule für die Zukunft sein. Dazu gehört es, Bewährtes zu erhalten und vielversprechendes Neues in Angriff zu nehmen. Die Unterrichtszeiten folgen nun den neuesten Erkenntnissen der Chronobiologie. Unsere Unbeirrbarkeit hat sich gelohnt, denn die Effekte sind absolut positiv“, so Dagmar Janjuz, „Konzentration und Merkfähigkeit der Schüler haben sich wesentlich verbessert, das Arbeitsklima ist dadurch entspannter und konstruktiver und durch die regelmäßigen Endzeiten des Unterrichts ist der Rhythmus für die Eltern berechenbarer geworden.“

Die SchülerInnen der ersten vier Klassen haben fünf Stunden täglich Unterricht, die der höheren Klassen haben bis 15.00 Unterricht. Von 12.00 bis 16.00 Uhr sind die Kinder auf Wunsch im Hort untergebracht. Alle Kinder und Jugendlichen haben im Hort beziehungsweise in der Mittagspause die Möglichkeit, gemeinsam ein warmes Mittagessen einzunehmen.

Für gesundes Wachstum und gutes Gelingen brauchen Kinder und Jugendliche auch einen gesunden Lernrhythmus, der Aufmerksamkeitsspannen, Erholungsbedürfnisse und Schwankungen im Biorhythmus berücksichtigt. Dagmar Janjuz: „Lernen soll nicht erschöpfen, sondern bereichern. Dem haben wir bisher bereits mit dem bewegten Klassenzimmer und dem Epochenunterricht Rechnung getragen. Da war es nur folgerichtig, die Kinder und Jugendlichen auch hinsichtlich der Unterrichtzeiten kräftigend zu unterstützen.“

Tag der offenen Tür ist am Samstag, den 4. Februar in der Zeit von 10 bis 13 Uhr, Interessierte sind herzlich willkommen!

Waldorf in Bewegung: damals und heute

1919 gründete Rudolf Steiner in Stuttgart die erste Waldorfschule. Heute gibt es weltweit über 1.000 Waldorfschulen. Der Unterricht erfolgt nach einem internationalen, überkonfessionellen Lehrplan unter Berücksichtigung der jeweiligen regionalen Besonderheiten.

Die Waldorfschule Klagenfurt wurde 1979 als dritte österreichische Waldorfschule gegründet. Sie ist wie die fünfzehn anderen Waldorfschulen in Österreich eine staatlich anerkannte Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht.

Die Waldorfschule Klagenfurt endet nach der 12. Schulstufe. Nach einem weiteren internen Vorbereitungsjahr haben die Schüler die Möglichkeit, ihre Matura an der Waldorfschule abzulegen.

Das bewegte Klassenzimmer

Um dem besonderen Bewegungsdrang der Schulanfänger gerecht zu werden und ihn zum Lernvorteil der Kinder zu nutzen, wurde an der Waldorfschule Klagenfurt für die ersten beiden Schulstufen das „Bewegte Klassenzimmer“ eingeführt. Mit wandelbaren Schreibbänken und Sitzgelegenheiten, die sich im Handumdrehen für verschiedenste Unterrichtselemente nutzen lassen.

Epochenunterricht:

Die ersten beiden Stunden des Schulvormittages sind jeweils drei bis vier Wochen lang einem einzigen Hauptgegenstand gewidmet. Auf diese Weise haben die Schüler die Möglichkeit, sich intensiv in einem Stoffgebiet zu vertiefen. In der Oberstufe findet zudem der praktisch-künstlerische Unterricht in Epochenform statt.

Praktika:

Ab der neunten Schulstufe werden die Lerninhalte durch verschiedene Praktika ergänzt und vertieft. Dadurch werden spezifische Kenntnisse angewendet und Fähigkeiten erprobt. Auf dem Lehrplan stehen das Landwirtschafts- und Forstpraktikum, das Feldmesspraktikum, das Betriebs- und Sozialpraktikum.

Theater:

Von der ersten Schulstufe an erarbeiten die Schüler Theaterstücke. Was mit kurzen Stücken in deutscher Sprache in der Unterstufe beginnt, findet in der Oberstufe mit fremdsprachigen Aufführungen eine anspruchsvolle Fortsetzung. 

Austausch:

In der Oberstufe ist der Schüleraustausch einzeln oder in Klassen mit anderen (Waldorf)Schulen zur Verbesserung der Sprachkenntnisse und zum interkulturellen Lernen sehr erwünscht.  Seit 1999 finden mit Unterstützung des EU-Programmes „Comenius“ auch Klassenaustausche mit europäischen Schulen statt. Wir wollen dadurch mithelfen Grenzen zu überwinden - Landesgrenzen, kulturelle Grenzen, aber auch blockierende Grenzen im Kopf.

Zahlen zu den SchülerInnen: 

Im Schuljahr 2011/12 besuchen 190 SchülerInnen die Waldorfschule Klagenfurt. 

Foto: Waldorfschule Klagenfurt

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