Pressemeldungen Februar 2026
Polizei warnt wieder vor Kautionsbetrug und falschen Polizisten
Dabei geben sich die Täter telefonisch als Polizisten, Staatsanwälte oder andere Behördenvertreter aus und täuschen vor, dass eine nahe Angehörige oder ein naher Angehöriger – meist Tochter oder Sohn – einen schweren Verkehrsunfall verursacht habe und sich nun in Haft befinde.
Für eine angeblich sofortige Freilassung werde die Bezahlung einer hohen Kaution gefordert. Diese solle in bar oder in Form von Wertgegenständen (Schmuck, Gold etc.) übergeben werden. Um den Druck auf die Angerufenen zu erhöhen, werden die Telefonate häufig mit weinenden Stimmen oder dramatischen Schilderungen untermalt.
Zudem wenden die Täter auch wieder vermehrt die Betrugsmasche „Falsche Polizisten“ an. In diesen Fällen geben sich die Anrufer als Kriminalbeamte aus und behaupten, es seien Einbrüche in der Nachbarschaft geplant oder bereits verübt worden. Die Opfer werden aufgefordert, Bargeld und Wertgegenstände zur angeblich „sicheren Verwahrung“ zu übergeben. In weiterer Folge erscheinen unbekannte Täter an der Wohnadresse, um die Wertgegenstände persönlich abzuholen.
Die Polizei Kärnten bittet die Bevölkerung, insbesondere ältere Familienmitglieder über diese Betrugsmaschen zu informieren.