Pressemeldungen Februar 2026
Klagenfurter ÖVP kritisiert Verzögerung beim Park-&-Ride-Ausbau am Hauptbahnhof
Am Klagenfurter Hauptbahnhof sind derzeit 90 Stellplätze als Park and Ride Anlage verfügbar. Durch den steigenden Parkplatz-Bedarf im Rahmen der Eröffnung ders Koralmbahn sind weitere 60 Stellplätze geplant.
Die Gesamtkosten von rund 200.000 Euro tragen ÖBB Infrastruktur und Land Kärnten je zur Hälfte. Der übliche Anteil der Landeshauptstadt Klagenfurt wurde vom Land übernommen, damit das Projekt rechtzeitig zur Inbetriebnahme der Koralmbahn umgesetzt werden kann. Trotz dieser guten Ausgangslage ist bis dato nichts geschehen. Gleichzeitig verschärft sich der Parkdruck rund um den Bahnhof, weil Bahnfahrende und Pendlerinnen und Pendler mangels Kapazität auf umliegende Straßen ausweichen müssen.
Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig hat bereits 2025 die nötigen finanziellen Mittel in Zusammenarbeit mit der ÖBB fixiert und bewusst Tempo für den Ausbau der P&R Anlage gemacht. Die zuständige Stadträtin Sandra Wassermann verstrickt sich aber in Verzögerungen und Ausflüchten und nimmt in Kauf, dass die Anrainer des Stadtteils St. Ruprecht täglich von einer Lawine an „Gratis-Parkern“ überrollt werden.
„Die Koralmbahn ist ein Turbo für Klagenfurt. 41 Minuten zwischen Graz und Klagenfurt bedeuten neue Tagesgäste, mehr Kongresse und bessere Bedingungen für Betriebe. Durch die Untätigkeit von StR Wassermann gehen täglich Chancen für Wirtschaft und Tourismus verloren“, so Wirtschaftsreferent StR Julian Geier.
Auch Michael Lenz, ÖVP-Sektionsobmann Region Bahnhof legt nach: „Frau Stadträtin Wassermann soll aufhören, sich hinter Prüfungen und Ausreden zu verstecken. Jeder Tag ohne Park and Ride Ausbau kostet Klagenfurt Chancen. So wird der, von allen geforderte, Umstieg auf die Bahn sicher nicht funktionieren.“
Foto: Mein Klagenfurt