Pressemeldungen Februar 2026
Identitätsdiebstahl in Kärnten: AK hilft Betroffenen bei 8.000-Euro-Rechnungen
Rechnungen über 8.000 Euro nach Identitätsdiebstahl: AK Kärnten hilft zwei Frauen aus Kärnten
Eine der Frauen bekam bereits die dritte Zahlungserinnerung direkt vom Händler. Der offene Betrag lag bei knapp 4.000 Euro. Die zweite Frau erhielt eine Zahlungsaufforderung von einem Inkassobüro über rund 4.300 Euro. Zusammen waren das mehr als 8.000 Euro. Beide Rechnungen bezogen sich auf Bestellungen bei einem Onlineversandhaus, die die Frauen nie getätigt hatten.
Innerhalb weniger Tage meldeten sich beide beim Konsumentenschutz der Arbeiterkammer Kärnten. Dort wurde ihnen rasch und kostenlos geholfen.
AK Präsident Günther Goach sagt dazu: „Beide Frauen haben sich zum Glück an unseren Konsumentenschutz gewandt, wo ihnen rasch und kostenlos geholfen werden konnte“.
Eine der beiden Betroffenen hatte zuerst selbst versucht, die Angelegenheit zu klären. Dabei bemerkte sie, dass weder die Bankdaten noch die Artikelnummern mit jenen auf der Website übereinstimmten. AK Konsumentenschützerin Kathrin Halbherr erklärt: „Eine der Konsumentinnen hatte zunächst versucht, selbst den Fall zu klären. Ihr war aufgefallen, dass weder die Bankdaten noch die Artikelnummern mit jenen auf der Website übereinstimmten“. In beiden Fällen erstatteten die Frauen Anzeige bei der Polizei.
Nach der Intervention der AK wurden die unrechtmäßig geforderten Beträge ausgebucht. Außerdem sperrte das Onlineversandhaus die Kundenkonten der beiden Frauen. So sollen weitere missbräuchliche Bestellungen verhindert werden.
Foto: Mein Klagenfurt