Zum Event- und Veranstaltungskalender

CityTouren Woche 6.- 12- Juli. Jetzt buchen!

AK-Steuerspartage: Knapp fünf Millionen Euro vom Finanzamt für Kärntner Arbeitnehmer zurückgeholt

Bernhard Sapetschnig und Günther Goach. Foto: AK/Eggenberger

Presseaussendung von: Arbeiterkammer Kärnten

Die Arbeitnehmerveranlagung zahlt sich aus: Im Jahr 2015 haben die AK-Steuerexperten 19.847 Beratungen durchgeführt. Bei den zurückgeholten Millionen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wurde ein Plus von rund 160.000 Euro verzeichnet gegenüber dem Vorjahr.

Nach rund 19.300 im Jahr 2014 wurden nun bereits 19.847 Beratungen abgehalten. Die häufigste Form der Beratung ist noch immer telefonisch durchgeführt worden. Mit 9.722 führt diese vor der persönlichen Beratung mit 8.832 die Beratungsliste an. An dritter Stelle steht die schriftliche Beratung (E-Mail, Briefe, etc.) mit 1.293.

In den vergangenen fünf Jahren wurden insgesamt 85.446 Beratungen durchgeführt. Die schriftliche Hilfeleistung ist mit einem Plus von rund 66 Prozent am stärksten gestiegen, gefolgt von persönlichen Terminen mit 61 Prozent.

Alleine im Jahr 2015 ist Anzahl der geleisteten Gesprächs-, Mail- und Briefberatungen um 2,8 Prozent gestiegen, was sich auch verstärkt auf die vom Finanzamt zurückgewonnene Summe auswirkt. Mit einem Rekordergebnis von 4,96 Millionen Euro wurde so viel wie noch nie für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern reingeholt. „Wir sind der kostenlose Steuerberater für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer“, sagt AK-Präsident Günther Goach.

Im Durchschnitt brachte der Lohnsteuerausgleich 250 Euro. „250 Euro für jede Arbeitnehmerin und jeden Arbeitnehmer und die Tendenz steigt, sodass jeder wieder mehr in der Brieftasche hat“, sagt der Leiter der Abteilung Finanzen und Förderungen, Bernhard Sapetschnig.

Man kann davon ausgehen, dass um die 120.000 Kärntnerinnen und Kärntner noch keine Arbeitnehmerveranlagung beantragt haben. In Kärnten sind noch 30 Millionen Euro zu holen. „Es liegt also noch eine beträchtliche Lohnsteuersumme beim Fiskus, die den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern gehört“, sagt AK-Steuerexperte Joachim Rinösl.

Kein verschenktes Geld
Steuerausgleiche zahlen sich aus, das zeigen auch folgende Beispiele:

  • Junges Ehepaar mit drei Kindern: Die Frau arbeitet als Teilzeitkraft mit einer Behinderung von 30 Prozent. Der Ehemann hat ein gutes Einkommen, welches zusammen mit seiner Frau 55.000 Euro nicht übersteigt. Das Ehepaar hat seit fünf Jahren keinen Steuerausgleich gemacht und wandte sich an die AK-Bezirksstelle Villach. Geltend gemacht wurden die Kosten für Heilbehandlung der Frau inklusive der Negativsteuer. Für ihn wurden der Mehrkindzuschlag, Kinderbetreuungskosten, das Pendlerpauschale sowie die erhöhten Sonderausgaben für den Hauskredit abgesetzt. Gutschrift beider Elternteile: 13.000 Euro
  • Rechtmäßiges Geld für Angestellte: Geltend gemacht wurden die Unfall- und Krankenversicherungsbeiträge (910 Euro), der Kirchenbeitrag (105 Euro), das Pendlerpauschale und der Pendlereuro (vom Arbeitgeber noch nicht berücksichtigt), der Freibetrag für eigenen Pkw bei Gehbehinderung (2.280 Euro), der Freibetrag für 70 Prozent Behinderung und die Kosten für Heilbehandlung (Therapien, Medikamente). Gutschrift 3.409 Euro
  • Bares für Angestellten: Der Pkw des Mannes wurde anlässlich einer Dienstreise durch Hagel beschädigt (keine Kaskoversicherung). Geltend gemacht wurden die Reparaturkosten (3.248 Euro), die Betriebsratsumlage und andere Werbungskosten (329 Euro), die Behinderung im Ausmaß von 30 Prozent, die notwendige Diätverpflegung wegen Nierenleiden und die Kosten der Heilbehandlung (Medikamente 156 Euro). Gutschrift 1.853 Euro.
  • Veranlagung für Pensionisten: Der Mann ist Witwer und wandte sich für seinen Lohnsteuerausgleich an die AK-Bezirksstelle Spittal/Drau.
    Geltend gemacht wurde der pauschalierte Freibetrag wegen Behinderung des Mannes sowie dessen Frau; Kosten für die Pflege der Ehefrau und der eigenen Pflege; Kosten für Heilbehandlungen; Begräbniskosten der, im selben Jahr verstorbenen, Ehefrau. Gutschrift: 7.261 Euro

AK-Goach: Steuerreform 2016 – Mehr Geld für ArbeitnehmerInnen wird die Wirtschaft ankurbeln

(AK) - 90 Prozent der Forderungen des AK/ ÖGB-Steuermodells wurden von der Regierung übernommen. Den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bleibt dadurch spürbar mehr Geld, vor allem den Klein- und Mittelverdienern: Wer 2.200 Euro monatlich brutto verdient, dem bleiben zukünftig jährlich rund 900 Euro mehr (monatlich  rund 76 Euro), bei einem Verdienst von 3.000 Euro erspart man sich jährlich rund 1.300 Euro. AK-Präsident Goach: „Diese Lohnsteuerreform ist ein wichtiger Schritt in Richtung mehr Gerechtigkeit.“

Mit der Steuerreform 2016 ist die größte Steuerreform seit über 40 Jahren in Kraft getreten, die ein Entlastungsvolumen von fünf Milliarden Euro für rund 6,5 Mio. Arbeitnehmerinnen, Arbeitnehmer, Pensionistinnen und Pensionisten mit sich bringt. Wesentlicher Bestandteil des Steuermodells, das von Arbeiterkammer und ÖGB ausgearbeitet und mit 882.000 Unterschriften, 54.000 davon in Kärnten, unterstützt wurde, ist die Senkung des Eingangssteuersatzes und nunmehr sechs anstelle drei Steuerstufen. Wichtig vor allem für kleinere Einkommen: Bis 11.000 Euro steuerpflichtiges Jahreseinkommen zahlt man keine, zwischen 11.000 und 18.000 25 Prozent Steuer. Bis zum Dezember des Vorjahres hat der Steuersatz zwischen 11.000 und 25.000 Euro 36,5 Prozent betragen. „Das ist ein wesentlicher Schritt in Richtung mehr Gerechtigkeit“, analysiert AK-Präsident Günther Goach, der vor allem stolz darauf ist, dass die Gegenfinanzierung in hohem Maße nicht von den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bestritten werden muss: „Es ist ein großer Verhandlungserfolg, dass die Finanzierung der Lohnsteuerreform nicht auf dem Rücken der arbeitenden Menschen ausgetragen wird, die durch Lohnsteuer und Umsatzsteuer ohnehin schon doppelt zur Kasse gebeten werden. Endlich wurden Maßnahmen gegen Steuerbetrug ergriffen, die 1,9 Milliarden in den Budgettopf spülen werden – vorsichtigen Schätzungen zufolge. Bei der Verwaltung sollen 1,1 Milliarden eingespart werden.“

Wirtschaftsfördernde Aspekte
Ein besonders wichtiger und wirtschaftsfördernder Effekt wird durch das „Mehr netto vom Brutto“ erzielt, wie Goach betont: „54 Prozent des Bruttoinlandsproduktes werden durch Privatkonsum erbracht. Wer mehr Geld in der Tasche hat, gibt es auch aus. Davon wird die lokale Wirtschaft angekurbelt und Arbeitsplätze gesichert und geschaffen.“ Den scharfen Kritikern der Registrierkassenpflicht erteilt Goach eine Rüge: „Es ist nur würdig und recht, wenn die Steuern, die die Konsumenten zahlen auch beim Fiskus ankommen. Wir sind eines der letzten Länder, die die Registrierkassenpflicht umsetzt und machen einen unvorstellbaren Wirbel.“

Auch wenn die Tarifreform endlich umgesetzt werden konnte und in Kraft getreten ist, bleibt für die Arbeiterkammer viel zu tun: „Gerechtigkeit wird immer auf unserer Agenda stehen, vermögensbezogene Steuern sind für uns nicht vom Tisch. Die, die das Vermögen besitzen, werden früher oder später ihren Anteil leisten müssen.“

AK-Steuerspartage: Sichern Sie sich Ihren Termin!

(AK) – Verschenken Sie kein Geld: Die AK Kärnten veranstaltet ab 29. Februar wieder die Steuerspartage, die mit einem Team aus Steuerexperten die Kärntnerinnen und Kärntner bei der Arbeitnehmerveranlagung unterstützen. Terminvereinbarungen beginnen ab sofort. Hilfreiche Tipps gibt es auch im Internet und in kostenlosen AK-Broschüren.

Auch heuer  gibt es wieder die Steuerspartage der Arbeiterkammer Kärnten mit dem Motto: „Holen Sie Ihr Geld zurück!“. In allen Bezirksstellen der AK können persönliche Beratungstermine vereinbart werden.

Die Termine der Steuerspartage 2016:
AK-Klagenfurt, Montag, 29. Februar, Tel. 050 477-3000
AK-Villach, Dienstag, 1. März, Tel. 050 477-5115
AK-Spittal, Mittwoch, 2. März, Tel. 050 477-5315
AK-Hermagor, Donnerstag, 3. März, Tel. 050 477-5132
AK-Feldkirchen, Montag, 7. März, Tel. 050 477-5615
AK-St. Veit, Dienstag, 8. März, Tel. 050 477-5415
AK-Völkermarkt, Mittwoch, 9. März, Tel. 050 477-5515
AK-Wolfsberg, Donnerstag, 10. März, Tel. 050 477-5215

Hilfe im Web und in Broschüren
Geboten wird auch Hilfe zur Selbsthilfe. Verschiedene Angebote im Web wie Kurzvideos, Online-Rechner, Formulare und Musterbriefe werden ergänzt durch vier kostenlose Broschüren, die eigens für die Steuerspartage bereitliegen.

Broschüren zum Steuersparen:

  • „Steuer sparen 2016“
  • „Steuertipps für Eltern 2016“
  • „Steuertipps für Pendler 2016“
  • „Steuerrecht auf einen Blick 2016“

Bestelltelefon: 050 477-2553

Kurz-Videos:

  • „Hol dir dein Geld zurück“
  • „Ausfüllhilfe: So geht’s“ – Was sie wo eintragen müssen, erklären Ihnen unsere Filme.

Brutto-Netto-Rechner:
Zur Kontrolle, ob die Abzüge auf dem Lohn- oder Gehaltszettel stimmen.

Steuertipps
Zum Nachlesen für Arbeitnehmer, Pendler, Familien, Studenten und Lehrlinge.

Web-Tipp: kaernten.arbeiterkammer.at/steuer

Foto: AK/Eggenberger

Nach oben

Events- und Veranstaltungen  Monatsübersicht  Event- und Veranstaltungskalender

Übersicht Veranstaltungen: Juli 2020 | Juni 2020 | Mai 2020 | April 2020 | März 2020 | Februar 2020 | Jänner 2020 | Dezember 2019 | November 2019 | Oktober 2019 | September 2019 | August 2019 | Juli 2019 | Juni 2019 | Mai 2019 | April 2019 | März 2019 | Februar 2019 | Jänner 2019 | Dezember 2018 | November 2018 | Oktober 2018 | September 2018 | August 2018 | Juli 2018 | Juni 2018 | Mai 2018 | April 2018 | März 2018 | Februar 2018 | Jänner 2018 | Dezember 2017 | November 2017 | Oktober 2017 | September 2017 | August 2017 | Juli 2017 | Juni 2017 | Mai 2017 | April 2017 | März 2017 | Februar 2017 | Jänner 2017 | Dezember 2016 | November 2016 | Oktober 2016 | September 2016 | August 2016 | Juli 2016 | Juni 2016 | Mai 2016 | April 2016 | März 2016 | Februar 2016 | Jänner 2016 | Dezember 2015 | November 2015 | Oktober 2015 | September 2015 | August 2015 | Juli 2015 | Juni 2015 | Mai 2015 | April 2015 | März 2015 | Februar 2015 | Jänner 2015 | Dezember 2014 | November 2014 | Oktober 2014 | September 2014 | August 2014 | Juli 2014 | Juni 2014 | Mai 2014 | April 2014 | März 2014 | Februar 2014 | Jänner 2014 | Dezember 2013 | November 2013 | Oktober 2013 | September 2013 | August 2013 | Juli 2013 | Juni 2013 | Mai 2013 | April 2013 | März 2013 | Februar 2013 | Jänner 2013 | Dezember 2012 | November 2012 | Oktober 2012 | September 2012 | August 2012 | Juli 2012  | Juni 2012 | Mai 2012 | April 2012 | März 2012 | Februar 2012 | Jänner 2012 | Dezember 2011 | November 2011 | Oktober 2011 | September 2011 | August 2011 | Juli 2011 | Juni 2011 | Mai 2011 | April 2011 | März 2011 | Februar 2011 | Jänner 2011 | Dezember 2010 | November 2010 | Oktober 2010 | September 2010 | August 2010 | Juli 2010 | Juni 2010 | Mai 2010 | April 2010 | März 2010 | Februar 2010Jänner 2010 | Dezember 2009 | November 2009 | Oktober 2009 | September 2009 | August 2009 | Juli 2009 | Juni 2009 | Mai 2009 | April 2009 | März 2009 | Februar 2009 | Jänner 2009 | Dezember 2008 | November 2008 | Oktober 2008September 2008 | August 2008 | Juli 2008 | Juni 2008 | Mai 2008 | April 2008 | 1. Quartal 20082007 |           

Übersicht aktuelle Pressemeldungen aus Kärnten: Juli 2020 | Juni 2020 | Mai 2020 | April 2020 | März 2020 | Februar 2020 | Jänner 2020 | Dezember 2019 | November 2019 | Oktober 2019 | September 2019 | August 2019 | Juli 2019 | Juni 2019 | Mai 2019 | April 2019 | März 2019 | Februar 2019 | Jänner 2019 | Dezember 2018 | November 2018 | Oktober 2018 | September 2018 | August 2018 | Juli 2018 | Juni 2018 | Mai 2018 | April 2018 | März 2018 | Februar 2018 | Jänner 2018 | Dezember 2017 | November 2017 | Oktober 2017 | September 2017 | August 2017 | Juli 2017 | Juni 2017 | Mai 2017 | April 2017 | März 2017 | Februar 2017 | Jänner 2017 | Dezember 2016 | November 2016 | Oktober 2016 | September 2016 | August 2016 | Juli 2016 | Juni 2016 | Mai 2016 | April 2016 | März 2016 | Februar 2016 | Jänner 2016 | Dezember 2015 | November 2015 | Oktober 2015 | September 2015 | August 2015 | Juli 2015 | Juni 2015 | Mai 2015 | April 2015 | März 2015 | Februar 2015 | Jänner 2015 | Dezember 2014 | November 2014 | Oktober 2014 | September 2014 | August 2014 | Juli 2014 | Juni 2014 | Mai 2014 | April 2014 | März 2014 | Februar 2014 | Jänner 2014 | Dezember 2013 | November 2013 | Oktober 2013 | September 2013 | August 2013 | Juli 2013 | Juni 2013 | Mai 2013 | April 2013 | März 2013 | Februar 2013 | Jänner 2013 | Dezember 2012 | November 2012 | Oktober 2012 | September 2012 | August 2012 | Juli 2012  | Juni 2012 | Mai 2012 | April 2012 | März 2012 | Februar 2012 | Jänner 2012 | Dezember 2011 | November 2011 | Oktober 2011 | September 2011 | August 2011 | Juli 2011 | Juni 2011 | Mai 2011 | April 2011 | März 2011 | Februar 2011 | Jänner 2011 | Dezember 2010 | November 2010 | Oktober 2010 | September 2010 | August 2010 | Juli 2010 | Juni 2010 | Mai 2010 | April 2010 | März 2010 | Februar 2010Jänner 2010 | Dezember 2009 | November 2009 | Oktober 2009 | September 2009 | August 2009 |

Klagenfurt Bilder

Frauenportal

Tierheim Klagenfurt: Hunde | Katzen | Kleintiere | Vermisste- und Fundtiere

Das freie Wort

Interviews und Reportagen

Soziale Einrichtungen in Kärnten

Vereine in Klagenfurt

Sportveranstaltungen in Klagenfurt

Kunst und Kultur

Theater und mehr

Mein Klagenfurt mitgestalten

Charity und Hilfsprojekte 

Branchen Klagenfurt

Mein Klagenfurt Gästebuch

Online-Werbung

Mein Klagenfurt wird bereitgestellt von TYPO3 Webdesign www.dika.at

Nach oben

38

SPÖ Klagenfurt

Hilfswerk Kärnten

Kinder-Stipendium ermöglicht beitragsfreie Kinderbetreuung

Friseur Wilhelmer Klagenfurt

ENTLAUFENE UND ZUGELAUFENE TIERE