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Das Herz von Ferlach wird umfassend gestärkt

Buergermeister Ingo Appé mit allen beteiligten Architektinnen und Architekten. Foto: nonconform

Presseaussendung von: Stadtgemeinde Ferlach

Die Stadt Ferlach möchte ihr Stadtzentrum nachhaltig beleben und attraktiver gestalten. Sie wählte dafür einen sehr innovativen Entwicklungsweg. Einerseits konnte die Bevölkerung ihre Ideen intensiv einbringen,  andererseits hat die Stadt fünf Architekturbüros eingeladen, aus diesen Ideen konkrete Vorschläge und Visionen für die Stadtmitte zu entwickeln. Diese wurden jetzt präsentiert, und sowohl Bevölkerung als auch Politik sind begeistert von den Zukunftsprojekten, die Schritt für Schritt Realität werden sollen. Einerseits wird es einen „Stadtzentrumskümmerer“ geben, der alle Zentrumsaktivitäten der nächsten Jahre koordinieren soll. Andererseits sollen mit zwei Architektenteams konkrete Projekte wie die Umgestaltung des Hauptplatzes, die Entwicklung eines Kreativquartiers und die Errichtung des Ferlacher Büchsenmacher-Erlebnisweges umgesetzt werden.

Ferlach braucht mehr Aufenthaltsqualität und Belebung im Stadtkern

Die Herausforderung ist ganz klar: Es gibt den Wunsch aus der Bevölkerung nach einem belebteren Stadtzentrum, in dem sich die Bürgerinnen und Bürger, aber auch die vielen Schülerinnen und Schüler sowie die Gäste gerne aufhalten, wohnen und arbeiten. Der Hauptplatz soll wieder zu einer sozialen Mitte für Alle werden. Um das zu ermöglichen, ist eine intensive Zusammenarbeit zwischen den Bürgern, der Politik, der Verwaltung und der Fachwelt notwendig.

Die gemeinsame Ideensuche als wichtige Basis für die Arbeit der Architekten
Ferlach ist für dieses Projekt einen interessanten Weg gegangen. Die Stadt hat das auf innovative Bürgerbeteiligung spezialisierte Büro nonconform mit der Leitung des Verfahrens beauftragt, dadurch konnte ein höchst spannender Prozess durchgeführt werden: Gestartet wurde mit einer Ideenwerkstatt, wo die Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit den Architekten getüftelt haben. Dabei sind alle Ideen, Wünsche, Potentiale aber auch Bedenken transparent auf den Tisch gekommen. Es wurde dabei auch deutlich, dass es mit der Umgestaltung des Hauptplatzes nicht getan ist. Ein großes Anliegen ist den Ferlacherinnen und Ferlachern die zukünftig viel bessere Vernetzung der Stadt mit der HTL, eine barrierefreie Verbindung vom Hauptplatz zum Rathauseingang, die Beziehungen zum Wasser und zum Park und die Entwicklung neuer Formen des Wohnens. Das war eine hervorragende Arbeitsgrundlage für die Architektinnen und Architekten, weil sie die „DNA“ von Ferlach, also den Ort und seine Geschichte, die Menschen und ihr Schaffen und wie das Alltagsleben funktioniert, viel besser verstanden haben und so maßgeschneiderte Antworten erzeugen können. Die Architekten hatten mehrere Wochen Zeit, um konkrete Strategien und Projektvorschläge auszuarbeiten. Ende November wurden alle Überlegungen der Öffentlichkeit präsentiert. Das Interesse war riesig, das Rondeau bis auf den letzten Platz gefüllt. Die Bevölkerung nahm die Ideen mit Begeisterung auf!

Drei besondere Projekte und eine wichtige Person sind der Motor für die Zentrumsbelebung
Eine Hauptplatzumgestaltung mit Ausstrahlung auf die umliegenden Plätze, ein besonderes Kreativquartier im historischen Ensemble und ein einzigartiger Büchsenmacherweg durch das gesamte Zentrum bilden den Kern der Projekte, die in den nächsten Jahren auch umgesetzt werden sollen. Darüber hinaus gibt es noch Vielzahl an kreativen Begleitmaßnahmen und Projekten, die in diese Arbeit einfließen sollen. 

1. Der neue Hauptplatz: Hier konnte das flexible, aber sehr klare Gestaltungsvorschlag des Grazer Architekturbüros „Atelier für Architektur Thomas Pilz/Christoph Schwarz“  die Bevölkerung und den Gemeinderat überzeugen: Ihr Entwurf zielt darauf ab, Raum für  zufällige Begegnungen zu schaffen. Den Architekten ist wichtig, dass im Zentrum der Mensch im Mittelpunkt steht und das Auto Gast ist. Das Architekturbüro ist in Kärnten schon durch die Gestaltung der Begegnungszone in Velden bekannt geworden.

2. Das Kreativquartier: Die Idee, im wunderschönen Altstadtensemble zwischen Rathaus und HTL ein Kreativquartier für Handwerker, Kreativschaffende und Start-ups  mit den dafür notwendigen Haupt- und Nebenräumen zu kreieren, hat alle überzeugt. Ferlach hat  ein enormes kreatives Potenzial, dafür sollen optimale Rahmenbedingungen geschaffen werden. Begleitet werden soll dieses Vorhaben mit der Schaffung von neuem Wohnraum in leerstehenden Erdgeschoßflächen, damit mehr Leben ins Zentrum kommt. Das Klagenfurter Architektenteam „Abel und Abel Architektur, murero_bresciano Architekten und Bednar Landschaftsarchitektur“ soll diese Entwicklung begleiten. Die Architekten sind nicht nur in Kärnten bekannt als Motoren und Mitinitiatoren des Kreativviertels im Klagenfurter Lendhafen mit dem Co-Working Space und den Pop-up Stores, sondern zeichnen sich auch als Planer für das vielgelobte und vor kurzem eröffnete Caritas Projekt „magdas LOKAL“ verantwortlich

3. Der Büchsenmacher-Erlebnisweg: Ein drittes wichtiges Projekt wird ein Weg, der die Tradition und das Handwerk in den Vordergrund rückt.. Dadurch können Geschichten neu erzählt werden, Räume geöffnet und Orte im öffentlichen Raum erlebbar gemacht werden. Der Weg soll nicht nur den gebauten Stadtraum besser erlebbar machen, sondern auch das Zentrum zum Wasser bringen und eine Promenade am Fluss ermöglichen. Auch für diesen Projektteil wird das Klagenfurter Architektenteam „Abel und Abel Architektur, murero_bresciano Architekten und Bednar Landschaftsarchitektur“ betraut werden.

4. Der Zentrumskümmerer: Damit diese ambitionierten Projekte auch in die Tat umgesetzt werden, soll ab Mitte 2017 ein Stadtzentrumskümmerer engagiert werden. Diese Person soll sich aktiv um Leerstandsmanagement, um die Kommunikation und Vermittlung zwischen den Menschen und Projekten kümmern, die Öffnung von neuen Geldquellen forcieren, Zwischennutzungen organisieren und neue Entwicklungen und Projekte anstoßen. Das Ziel ist es, dass sich der oder die Stadtkümmererin einer dauerhaften Dynamik im Zwischenraum von Politik, Verwaltung, Bürgerschaft und Planern annimmt und einen langen Atem hat, weil nachhaltige Zentrumsstärkung ein langfristiger und dauerhafter Prozess ist.

"Ich möchte mich bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben, dass dieses mutige Verfahren durchgeführt werden konnte und diese vielen kreativen Vorschläge zum Durchbruch verholfen haben. Wir werden alles daran setzen, dass unser Stadtzentrum in wenigen Jahren ein anderes, ein kreatives, ein junges, ein spannendes Gesicht wird und wir alle darauf stolz sind. Die Zukunft beginnt jetzt" so Bürgermeister Ingo Appé abschließend.

Die teilnehmenden Architekturbüros
Abel und Abel Architektur aus Klagenfurt, Atelier für Architektur Thomas Pilz/Christoph Schwarz aus Graz, ARCH+More mit Winkler Landschaftsarchitektur aus Velden und Seeboden, 3KANT Architekten aus Klagenfurt und murero_bresciano Architekten aus Klagenfurt nahmen an diesem Verfahren teil und stellten sich der spannenden Aufgabe.

Fachliche Begleitung des Verfahrens für den Gemeinderat
Arch. DI Johannes Kislinger, Niederösterreich
DI Hartwig Wetschko, Amt der Kärntner Landesregierung, Gemeindeabteilung, Klagenfurt
Hofrat Arch. DI Dr. Johannes Sima, Leiter der Abteilung für Architektur und Bautechnik, Bundesdenkmalamt, Wien

Leitung des Entwicklungsprozesses (Verfahrenskonzeption, Bürgerbeteiligung, Moderation, Organisation)
nonconform – Büro für Architektur und Partizipation
Projektteam: DI Eva Huber, Mag.arch. Roland Gruber MBA, MAS, Korbinan Kroiß, B.Eng.

Ausstellung der Arbeiten
Neugierige, die es nicht zur Präsentation geschafft haben, haben noch bis Mitte Dezember 2016 Zeit, sich die einzelnen Vorschläge der Architekten im Rathaus anzusehen.

Foto: nonconform

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