Pressemeldungen August 2026
Prozessfinanzierer Jufina klärt mit Armin Assinger über illegale Kreditgebühren auf
Der Prozessfinanzierer Jufina hat eine österreichweite Informationskampagne zu Kreditbearbeitungsgebühren gestartet. Unterstützt wird die Initiative vom ehemaligen Skirennläufer, ORF-Moderator und Kärntner Armin Assinger. Ziel ist es, Kreditnehmer über mögliche Rückforderungsansprüche zu informieren.
Ausgangspunkt der Kampagne ist ein Urteil des Obersten Gerichtshofs (OGH) aus dem Jahr 2025. Laut Jufina wurde dabei erstmals in einem Individualverfahren entschieden, dass intransparente Kreditbearbeitungsgebühren zurückgefordert werden können. Nach Angaben des Unternehmens wurden bereits mehr als 1.200 Fälle abgewickelt. Insgesamt fordert Jufina demnach 12,5 Millionen Euro an Kreditbearbeitungsgebühren zurück.
Im Rahmen der Kampagne verweist Jufina auf einen kostenlosen Online-Check. Über ein kurzes Quiz können Kreditnehmer eine erste Einschätzung erhalten, ob ein möglicher Rückforderungsanspruch bestehen könnte. Anschließend können Vertragsunterlagen zur Prüfung hochgeladen werden. Die Kampagne wird über Facebook, Instagram und TikTok verbreitet. In kurzen Videos informiert Assinger über die rechtliche Situation und die Möglichkeit, Kreditverträge überprüfen zu lassen.
Laut Jufina soll die Kampagne insbesondere auch Kärnten, das Heimatbundesland von Armin Assinger, erreichen. Das Unternehmen begründet dies mit der hohen Eigenheimquote und der großen Zahl an Kreditnehmern im Bundesland.
Ob im Einzelfall tatsächlich ein Anspruch auf Rückzahlung besteht, hängt laut Jufina von den jeweiligen Vertragsunterlagen und deren Prüfung ab.
Foto: Alexandar Vasic