Pressemeldungen August 2026
ÖGB Kärnten fordert mehr Anerkennung für Kinderbetreuung und Sorgearbeit
Der ÖGB Kärnten fordert eine stärkere gesellschaftliche und politische Anerkennung von Kinderbetreuung und unbezahlter Sorgearbeit. Diese Leistungen seien unverzichtbar für das Funktionieren der Gesellschaft und würden maßgeblich zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf beitragen.
ÖGB-Landesvorsitzender René Willegger betont, dass täglich Millionen Stunden unbezahlter Sorgearbeit geleistet würden, ein Großteil davon von Frauen. „Millionen Stunden unbezahlter Sorgearbeit werden täglich geleistet. Ein Großteil davon wird nach wie vor von Frauen erbracht. Diese Leistungen ermöglichen Erwerbsarbeit, sichern die Lebensqualität von Familien und schaffen die Grundlage für kommende Generationen. Daher verdienen sie Anerkennung, Respekt und entsprechende politische Unterstützung.“
Der ÖGB verweist darauf, dass viele Eltern täglich vor der Herausforderung stehen, Beruf und Familie zu vereinbaren. Deshalb brauche es ausreichende Kinderbetreuungsangebote, eine faire Verteilung der Betreuungsarbeit sowie Maßnahmen zur Entlastung von Familien.
Auch ÖGB-Landesfrauenvorsitzende Silvia Igumnov unterstreicht die Bedeutung von Kinderbetreuung und Sorgearbeit für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. „Wer über Arbeit und Leistung spricht, darf die Bedeutung von Kinderbetreuung und Sorgearbeit nicht ausblenden. Sie sind ein wesentlicher Pfeiler unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts und verdienen die gleiche Wertschätzung wie jede andere Form von Arbeit.“
Der ÖGB Kärnten fordert daher weiterhin den konsequenten Ausbau qualitativ hochwertiger und leistbarer Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen sowie Rahmenbedingungen, die eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen.
Foto: Mein Klagenfurt