Pressemeldungen August 2026
Jagdkommando übt zwei Wochen lang in Kärnten
In mehreren Teilen Kärntens ist in den kommenden zwei Wochen verstärkt mit Soldaten, Militärfahrzeugen und Flugbewegungen des Bundesheeres zu rechnen. Rund 130 Soldaten des Jagdkommandos nehmen von 24. August bis 4. September 2026 an der Übungsserie „SERE“ teil. Eingebunden sind auch die Kärntner Polizei und internationale Soldaten.
SERE steht für „Survive, Evade, Resist, Extract“. Ziel der Übung ist es, dass die eingesetzten Kräfte unentdeckt bleiben und dabei taktische sowie einsatzspezifische Aufträge erfüllen.
Das Übungsgebiet umfasst den Truppenübungsplatz Glainach sowie Gebiete in den Bezirken Feldkirchen, St. Veit an der Glan, Klagenfurt-Land, Völkermarkt und Wolfsberg.
Als mögliche Bereiche nennt das Bundesheer unter anderem Turrach, St. Lorenzen, Deutsch Griffen, Altenmarkt, Straßburg, Althofen, Diex, Griffen und St. Paul. Aufgrund des beweglichen Übungsablaufs können sich Soldaten für Zeiträume von bis zu rund 48 Stunden in einzelnen Gebieten aufhalten.
Zum Einsatz kommen rund 25 Räderfahrzeuge, Drohnen sowie vereinzelt Bundesheer-Hubschrauber der Typen Agusta Bell 212, Bell OH-58 „Kiowa“ und S-70 „Black Hawk“. Auch eine Pilatus PC-6 „Turbo Porter“ ist vorgesehen. Hubschrauberlandungen sind in den Übungsgebieten möglich, insbesondere auf dem Truppenübungsplatz Glainach bei Ferlach.
Zusätzlich findet von 31. August bis 4. September eine Fallschirmspringer-Aus- und Fortbildung in Klagenfurt statt. Dabei soll auch eine Embraer C-390 der portugiesischen Luftstreitkräfte eingesetzt werden. Dieser Flugzeugtyp ist als Nachfolger der C-130 Hercules für Österreich vorgesehen.
Im Rahmen der Übung wird in geringem Umfang Knall-, Markier-, Leucht- und Signalmunition verwendet. Das Bundesheer warnt ausdrücklich davor, gefundene Munition oder Munitionsteile zu berühren. Funde sollen der nächsten Polizeiinspektion gemeldet werden.
Während des Übungszeitraums kann es auch in den Nachtstunden zu Fluglärm kommen. Witterungsbedingte Änderungen des Übungsablaufs sind möglich.
Foto: Bundesheer