Pressemeldungen August 2026
Greenpeace kreidet fehlendes Grün in Klagenfurt an
Mit Botschaften wie „Hier könnte ein Baum stehen“ oder „Hier könnten Blumen wachsen“ hat Greenpeace auch in Klagenfurt auf aus Sicht der Umweltschutzorganisation fehlende Grünflächen und Schattenplätze aufmerksam gemacht.
Die Aktion fand an drei bekannten Plätzen in der Klagenfurter Innenstadt statt: im Landhaushof, am Heiligengeistplatz und am Alten Platz. Mit Sprühkreide wurden dort versiegelte Flächen markiert, an denen Greenpeace Potenzial für zusätzliche Begrünung sieht.
Hintergrund der Aktion sind die hohen Temperaturen in Städten während sommerlicher Hitzeperioden. Greenpeace fordert eine Begrünungsoffensive mit zusätzlichen Bäumen, Parks und anderen Grünflächen, die für Schatten und Abkühlung sorgen sollen.
„Die Kreide vergeht, doch das Problem bleibt: Viele Städte und Gemeinden ersticken im Sommer unter Hitze und Beton. Grüne Parks und schattige Alleen verwandeln graue Städte in hitzefitte Orte, die Menschen schützen und auch tierischen Stadtbewohnern wie Igeln oder Vögeln ein Zuhause bieten“, sagt Melanie Ebner, Greenpeace-Expertin für Boden- und Naturschutz.
Für die österreichweite Aktion wurden laut Greenpeace bewusst stark von Fußgängern frequentierte Bereiche ausgewählt, an denen sich im Sommer Hitze staut. Dazu zählen unter anderem schattenlose Plätze, Gehsteige, Schulwege und Haltestellen.
Neben Klagenfurt fanden entsprechende Aktionen unter anderem auch in Wien, Linz, Steyr, Wels, Mödling, Stockerau, St. Pölten und Silz statt.
Greenpeace fordert Bürgermeister und Gemeinden außerdem dazu auf, die sogenannte „NaturStadt-Garantie“ zu unterzeichnen. Damit sollen sich Gemeinden zu konkreten Schritten verpflichten, um den Grünanteil zu erhöhen.
Nach Angaben von Greenpeace hat Krems als erste Stadt in Österreich diese Garantie bereits unterzeichnet.
Foto: Greenpeace