Pressemeldungen August 2026
Dürre setzt Kärntens Bauern unter Druck
Die anhaltende Trockenheit in Kärnten belastet zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe. Ernteausfälle und fehlendes Futter bringen laut LHStv. Martin Gruber immer mehr Höfe unter wirtschaftlichen Druck. Er fordert deshalb schnelle Unterstützung durch die Bundesregierung.
„Wenn auf unseren Feldern und Wiesen die Erträge ausbleiben, geht es für viele Bauernfamilien sehr schnell um ihre Existenz. Da können wir nicht wochenlang diskutieren und abwarten. Ich erwarte mir von der Bundesregierung, dass jetzt rasch gehandelt wird und die betroffenen Betriebe schnell, unbürokratisch und treffsicher unterstützt werden“, fordert Gruber.
Neben kurzfristigen Hilfen sieht Gruber auch langfristigen Handlungsbedarf. Landwirtschaftliche Betriebe müssten Rahmenbedingungen vorfinden, die ihnen eine wirtschaftliche Zukunft ermöglichen. Dabei verweist er auch auf die Bedeutung der heimischen Landwirtschaft für die Lebensmittelversorgung.
„Unsere Bauern sorgen 365 Tage im Jahr dafür, dass wir hochwertige Lebensmittel aus der eigenen Region haben. Gerade in Krisenzeiten sehen wir, welchen Wert eine starke heimische Landwirtschaft hat. Wenn wir auch morgen noch Lebensmittel aus Kärnten auf unseren Tellern haben wollen, müssen wir heute dafür sorgen, dass unsere Höfe eine Zukunft haben“, so Gruber.
Neben der Bewältigung der aktuellen Folgen der Trockenheit fordert Gruber langfristige Maßnahmen zur Stärkung der bäuerlichen Betriebe.
„Unsere Bauern wollen in erster Linie von ihrer eigenen Arbeit leben können. Sie übernehmen Verantwortung, arbeiten hart und sorgen für unsere Versorgung. Genau diese Leistung müssen wir anerkennen und absichern. Und wenn eine Naturkatastrophe Existenzen bedroht, dann ist es unsere Verantwortung, schnell zu helfen“, betont Gruber.
Foto: Symbolbild