Pressemeldungen April 2026
Tag des Notrufs am 14. April: Gewerkschaft vida fordert mehr Schutz für Einsatzkräfte
Zum Tag des Notrufs am 14. April macht die Gewerkschaft vida auf die wichtige Arbeit von Rettungssanitäterinnen und -sanitätern, Notfallsanitätern sowie Leitstellenmitarbeitern aufmerksam. Gleichzeitig fordert die Gewerkschaft Verbesserungen bei Arbeitsbedingungen und Sicherheit für Einsatzkräfte.
vida-Landesvorsitzende Ursula Heitzer betont die hohen Anforderungen im Berufsalltag: „Sie treffen rund um die Uhr in Sekunden Entscheidungen, koordinieren Einsätze und sind gleichzeitig mit hoher emotionaler und körperlicher Belastung konfrontiert.“ Neben Zeitdruck und komplexen Einsatzsituationen würden auch Personalmangel und steigende Anforderungen den Arbeitsalltag zunehmend erschweren.
Die Gewerkschaft fordert daher unter anderem mehr Personal, planbare Dienstzeiten, ausreichende Pausen sowie Maßnahmen gegen Überlastung und Burnout. Laut Anita Ogris-Lipitsch, Fachexpertin der vida, sei zudem eine Modernisierung der Ausbildung notwendig. Die Anforderungen im Rettungsdienst hätten sich in den vergangenen Jahren stark verändert, weshalb es mehr Praxisnähe und zeitgemäße Inhalte brauche.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Schutz vor Gewalt. Immer wieder kommt es zu Übergriffen auf Einsatzkräfte. Die Gewerkschaft fordert daher eine klare Null-Toleranz-Politik gegenüber Gewalt, verstärkte Präventionsmaßnahmen sowie rechtliche Verbesserungen für Betroffene. Auch eine strukturierte Nachbetreuung nach belastenden Einsätzen wird als notwendig erachtet.
Mit einer aktuellen Kampagne möchte die Gewerkschaft vida zudem die oft wenig sichtbare Arbeit im Rettungsdienst stärker in den Fokus der Öffentlichkeit rücken und langfristig bessere Rahmenbedingungen für die Beschäftigten erreichen.
Foto: YouTube