Pressemeldungen April 2026
Studie zur Winterstromlücke: Kärnten setzt auf Mix aus Wasser, Sonne und Wind
Im Energieausschuss des Kärntner Landtags wurden kürzlich die Ergebnisse einer Studie der Österreichischen Energieagentur zur sogenannten Winterstromlücke präsentiert. Laut SPÖ-Klubobmann Luca Burgstaller zeigt die Analyse deutlich, dass Kärnten auf einen ausgewogenen Energiemix setzen muss.
„Die von der Österreichischen Energieagentur durchgeführte Studie zeigt klar: Wir brauchen Wasser, Sonne und Wind, um Kärntens wachsenden Energiebedarf nachhaltig decken zu können“, so Burgstaller. Ein Entweder-oder bei erneuerbaren Energieträgern sei daher nicht zielführend, vielmehr brauche es eine Kombination verschiedener Energieformen.
Ein zentrales Thema bleibt die sogenannte Winterstromlücke, also jener Zeitraum, in dem weniger Strom aus erneuerbaren Quellen zur Verfügung steht. Laut Burgstaller werde dieser Bedarf derzeit häufig durch Stromimporte gedeckt, die oft aus Atomkraft oder fossilen Energieträgern wie Gas und Kohle stammen.
Kärnten befinde sich beim Ausbau erneuerbarer Energien jedoch auf einem guten Weg, insbesondere mit Blick auf die gesetzten Ziele bis 2030. Als Beispiel nannte Burgstaller den Start einer neuen Photovoltaik-Förderung des Landes Kärnten, die den Ausbau von Sonnenenergie weiter beschleunigen soll.
Auch beim Thema Windkraft sieht Burgstaller Fortschritte. Mit der festgelegten Zonierung sei eine Grundlage geschaffen worden, um den Ausbau gezielt voranzutreiben. In Kärnten sollen künftig bis zu 50 Windräder errichtet werden.
Ziel bleibe es, die Abhängigkeit von Stromimporten schrittweise zu verringern und gleichzeitig eine stabile Energieversorgung für Haushalte und Betriebe sicherzustellen.