Zum Event- und Veranstaltungskalender

Schlager 2.0 Open Air MOOSBURG

Girls‘ Day 2019: Win-Win für weiblichen Berufsnachwuchs und Wirtschaft

Girls‘ Day 2019: Win-Win für weiblichen Berufsnachwuchs und Wirtschaft

Start des diesjährigen Kärntner Girls‘ Day bei der FunderMax GmbH & Wood K plus in St. Veit - LR.in Sara Schaar und Landesfrauenbeauftragte Martina Gabriel starten gemeinsam mit dem Mädchenzentrum Klagenfurt ganzjährige Aktionen.

Zum mittlerweile sechsten Mal in dieser Form startete der Girls‘ Day in Kärnten und damit ein Projekt zur Förderung frühzeitiger Berufsorientierung abseits von Rollenklischees.

Bei der Auftaktveranstaltung bei FunderMax & Wood K plus hatten 30 Volksschülerinnen der 3. und 4. Klassen der VS Sörg, VS St. Veit und VS Meiselding die Möglichkeit, sich an drei Stationen zu erproben. Unter Anleitung von Lehrlingen konnten sie in der Elektrowerkstätte der FunderMax GmbH an Elektromotoren arbeiten, im Labor von Wood K plus physikalische Verfahren kennenlernen oder sich am Mikroskop ausprobieren.

„An der Wahl der Lehrstellen von Jugendlichen zeigt sich, dass Mädchen und Burschen noch immer sehr geschlechtertypische Berufe wählen. Mädchen haben im Schnitt nach wie vor die besseren Schulabschlüsse, trotzdem entscheiden sich viele, die eine Lehre machen, für einen traditionell weiblichen Beruf, wie Einzelhandelskauffrau, Bürokauffrau oder Friseurin. Diese Berufssparten werden schlechter bezahlt als technische oder handwerkliche Berufe. Ziel des Girls‘ Day ist es, Mädchen zu stärken, ihnen aufzuzeigen, dass sie viele Optionen haben und sie zu ermutigen, auch technische, handwerkliche und naturwissenschaftliche Berufe in Betracht zu ziehen“, sagt Frauen- und Jugendreferentin LR.in Sara Schaar und verweist auf die positiven Entwicklungen durch die Sensibilisierungsmaßnahme Girls` Day.

„In Kärnten gibt es den Girls` Day heuer zum sechsten Mal und er wird jedes Jahr mit zunehmenden Interesse angenommen. Der steigende Anteil an weiblichen Lehrlingen in technischen Berufen in Österreich zeigt, dass die Maßnahme wirkt. So ist der weibliche Anteil beispielsweise in der Elektrotechnik in vier Jahren um 38 Prozent gestiegen. 2014 gab es noch 178 weibliche Lehrlinge, 2018 sind es schon 288. Im Vergleich dazu ist der weibliche Anteil bei den Friseur-Lehrlingen um 20 Prozent gesunken – von 3.866 auf 3.202 Lehrlinge.“, erklärt Schaar die Entwicklung.

Fachkräftemangel stelle in unserer Zeit ein zunehmendes Problem dar – engagierte Fachkräfte werden in den unterschiedlichsten Branchen gebraucht. Der Girls‘ Day ermutige Mädchen dazu, unter der Vielzahl von Berufen auch die technisch-handwerklichen zu berücksichtigen.

Rund um den Girls‘ Day organisiert das Referat für Frauen und Gleichbehandlung des Landes Kärnten in Kooperation mit dem Mädchenzentrum Klagenfurt seit mittlerweile sechs Jahren ganzjährig erfolgreich Aktionen, um schon bei den Jüngsten Interesse für Technik, Handwerk und Naturwissenschaft zu wecken.
„Im Volksschulalter sind Kinder besonders begeisterungsfähig. Wir möchten den Mädchen die Möglichkeit geben, spielerisch praktische Erfahrungen zu sammeln und ihre Neugierde für verschiedenste Berufe wecken, in die sie am Girls‘ Day auch gleich hineinschnuppern können“, so Landesfrauenbeauftrage Martina Gabriel.

Anders als eintägige Aktionen am Mädchen-Zukunftstag findet der Kärntner Girls‘ Day das gesamte Jahr über statt. Schülerinnen können im Zuge des Projektes unterschiedliche Unternehmen und Institutionen besuchen und weibliche Vorbilder kennenlernen. Darüber hinaus kann man geschulte Mitarbeiterinnen des Mädchenzentrums mit der mobilen Girls’ Day-Werkstatt und technisch-handwerklichen Workshops direkt an die Schulen holen.

Der Geschäftsführer der FunderMax GmbH, Rene Haberl, ist überzeugt vom Konzept: „Wir wollen auf das große Potenzial von Mädchen nicht verzichten. Der Girls‘ Day ist eine gute Gelegenheit, den Schülerinnen Einblick in die verschiedenen Berufsfelder bei FunderMax zu geben. Oft verliert sich die Scheu vor technischen und handwerklichen Berufen, wenn die Mädchen selbst mit anpacken und erste Erfahrungen sammeln dürfen.“ Auch Wood K plus unterstützt bereits zum siebenten Mal den Girls‘ Day. „Es ist jedes Mal eine Freude zu sehen, wie viel Spaß die Mädchen beim Experimentieren haben. Wir haben einen Frauenanteil von 47 Prozent und möchten den Schülerinnen anhand von Role Models zeigen, dass Forschung und naturwissenschaftliche und technische Berufe spannend und abwechslungsreich sind. Damit hoffen wir, dass bei der einen oder anderen Schülerin der Funke der Begeisterung überspringt und wir sie in einigen Jahren vielleicht als Forscherin und neue Mitarbeiterin begrüßen können“, sagt Edith Zikulnig-Rusch, Teamleitung Prozessdesign und Laminate bei Wood K plus und Bereichsleitung des Partnerunternehmen COMET.

Weitere beteiligte Unternehmen und Institutionen in diesem Jahr sind Infineon Technologies Austria AG, Flex GmbH, Treibacher Industrie AG, KFZ Werkstätte Erlach, Geislinger GmbH, Griffner Fertighaus GmbH, Imerys Villach & Imerys Technology Center Austria, Institut für Informatikdidaktik der Alpen-Adria-Universität und Fachhochschule Kärnten Campus Villach und Spittal.

„Immer wieder bekommen wir Rückmeldungen von den Schülerinnen, wie viel Spaß es ihnen gemacht hat, in den Unternehmen oder bei Workshops zu tüfteln. Wir möchten Mädchen ermöglichen, ihre eigenen Stärken zu entdecken – abseits von Geschlechterstereotypen", sagt Christine Erlach, Geschäftsführerin des Mädchenzentrum Klagenfurt und Leiterin des Projekts. „Der Bedarf ist da und es freut mich, dass das Projekt sowohl von Schulen als auch von Unternehmen so gut angenommen wird“, so Frauen- und Jugendreferentin Schaar abschließend.

Nähere Informationen: www.ktn.gv.at/girlsday bzw. direkt beim Mädchenzentrum Klagenfurt unter 0463 508821.

Nach oben

Events- und Veranstaltungen  Monatsübersicht  Event- und Veranstaltungskalender

Übersicht Veranstaltungen: Juni 2019 | Mai 2019 | April 2019 | März 2019 | Februar 2019 | Jänner 2019 | Dezember 2018 | November 2018 | Oktober 2018 | September 2018 | August 2018 | Juli 2018 | Juni 2018 | Mai 2018 | April 2018 | März 2018 | Februar 2018 | Jänner 2018 | Dezember 2017 | November 2017 | Oktober 2017 | September 2017 | August 2017 | Juli 2017 | Juni 2017 | Mai 2017 | April 2017 | März 2017 | Februar 2017 | Jänner 2017 | Dezember 2016 | November 2016 | Oktober 2016 | September 2016 | August 2016 | Juli 2016 | Juni 2016 | Mai 2016 | April 2016 | März 2016 | Februar 2016 | Jänner 2016 | Dezember 2015 | November 2015 | Oktober 2015 | September 2015 | August 2015 | Juli 2015 | Juni 2015 | Mai 2015 | April 2015 | März 2015 | Februar 2015 | Jänner 2015 | Dezember 2014 | November 2014 | Oktober 2014 | September 2014 | August 2014 | Juli 2014 | Juni 2014 | Mai 2014 | April 2014 | März 2014 | Februar 2014 | Jänner 2014 | Dezember 2013 | November 2013 | Oktober 2013 | September 2013 | August 2013 | Juli 2013 | Juni 2013 | Mai 2013 | April 2013 | März 2013 | Februar 2013 | Jänner 2013 | Dezember 2012 | November 2012 | Oktober 2012 | September 2012 | August 2012 | Juli 2012  | Juni 2012 | Mai 2012 | April 2012 | März 2012 | Februar 2012 | Jänner 2012 | Dezember 2011 | November 2011 | Oktober 2011 | September 2011 | August 2011 | Juli 2011 | Juni 2011 | Mai 2011 | April 2011 | März 2011 | Februar 2011 | Jänner 2011 | Dezember 2010 | November 2010 | Oktober 2010 | September 2010 | August 2010 | Juli 2010 | Juni 2010 | Mai 2010 | April 2010 | März 2010 | Februar 2010Jänner 2010 | Dezember 2009 | November 2009 | Oktober 2009 | September 2009 | August 2009 | Juli 2009 | Juni 2009 | Mai 2009 | April 2009 | März 2009 | Februar 2009 | Jänner 2009 | Dezember 2008 | November 2008 | Oktober 2008September 2008 | August 2008 | Juli 2008 | Juni 2008 | Mai 2008 | April 2008 | 1. Quartal 20082007 |           

Übersicht aktuelle Pressemeldungen aus Kärnten: Juni 2019 | Mai 2019 | April 2019 | März 2019 | Februar 2019 | Jänner 2019 | Dezember 2018 | November 2018 | Oktober 2018 | September 2018 | August 2018 | Juli 2018 | Juni 2018 | Mai 2018 | April 2018 | März 2018 | Februar 2018 | Jänner 2018 | Dezember 2017 | November 2017 | Oktober 2017 | September 2017 | August 2017 | Juli 2017 | Juni 2017 | Mai 2017 | April 2017 | März 2017 | Februar 2017 | Jänner 2017 | Dezember 2016 | November 2016 | Oktober 2016 | September 2016 | August 2016 | Juli 2016 | Juni 2016 | Mai 2016 | April 2016 | März 2016 | Februar 2016 | Jänner 2016 | Dezember 2015 | November 2015 | Oktober 2015 | September 2015 | August 2015 | Juli 2015 | Juni 2015 | Mai 2015 | April 2015 | März 2015 | Februar 2015 | Jänner 2015 | Dezember 2014 | November 2014 | Oktober 2014 | September 2014 | August 2014 | Juli 2014 | Juni 2014 | Mai 2014 | April 2014 | März 2014 | Februar 2014 | Jänner 2014 | Dezember 2013 | November 2013 | Oktober 2013 | September 2013 | August 2013 | Juli 2013 | Juni 2013 | Mai 2013 | April 2013 | März 2013 | Februar 2013 | Jänner 2013 | Dezember 2012 | November 2012 | Oktober 2012 | September 2012 | August 2012 | Juli 2012  | Juni 2012 | Mai 2012 | April 2012 | März 2012 | Februar 2012 | Jänner 2012 | Dezember 2011 | November 2011 | Oktober 2011 | September 2011 | August 2011 | Juli 2011 | Juni 2011 | Mai 2011 | April 2011 | März 2011 | Februar 2011 | Jänner 2011 | Dezember 2010 | November 2010 | Oktober 2010 | September 2010 | August 2010 | Juli 2010 | Juni 2010 | Mai 2010 | April 2010 | März 2010 | Februar 2010Jänner 2010 | Dezember 2009 | November 2009 | Oktober 2009 | September 2009 | August 2009 |

Klagenfurt Bilder

Frauenportal

Tierheim Klagenfurt: Hunde | Katzen | Kleintiere | Vermisste- und Fundtiere

Das freie Wort

Interviews und Reportagen

Soziale Einrichtungen in Kärnten

Vereine in Klagenfurt

Sportveranstaltungen in Klagenfurt

Kunst und Kultur

Theater und mehr

Mein Klagenfurt mitgestalten

Charity und Hilfsprojekte 

Branchen Klagenfurt

Mein Klagenfurt Gästebuch

Online-Werbung

Mein Klagenfurt wird bereitgestellt von TYPO3 Webdesign www.dika.at

Nach oben

30