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MOKI – die mobile Kinderkrankenpflege feiert 10jähriges Jubiläum in Kärnten

Zum 10jährigen Jubiläum von MOKI gratulierte die LHstv. Gaby Schaunig, an Sabine Grünberger wurde von der Klagenfurter Bürgermeistern Maria-Luise Mathiaschitz eine Anerkennungsurkunde überreicht. Foto: MOKI Kärnten

Presseaussendung von: MOKI Kärnten

Über 60 Familien werden vom Verein MOKI pro Jahr in Kärnten bei der Pflege ihrer schwer kranken oder behinderten Kinder unterstützt. Der Bedarf steigt stetig an. Deshalb ist MOKI nach wie vor auf Subventionen seitens der Politik und Spenden angewiesen. Auch das Fest zum 10jährigen Jubiläum wurde von Sponsoren unterstützt. Gemeinsam mit dem MOKI-Team konnten Familien und Wegbegleiter einen entspannten Nachmittag verbringen.

Visionen zu haben ist das eine. Diese Visionen zu Verwirklichen das andere. Sabine Grünberger ist eine Kärntnerin, die zu den Macherinnen zählt und vor zehn Jahren den Verein MOKI – die mobile Kinderkrankenpflege in Kärnten gründete. Nach zwölf Jahren außerhalb des Landes – sieben Jahre davon im St. Anna Kinderspital in Wien und fünf Jahre in München im Deutschen Herzzentrum – wollte Grünberger wieder zurück in ihre Heimat. Da sie nebenberuflich in Deutschland in der mobilen Kinderkrankenpflege tätig war, wollte sie auch in Kärnten in der mobilen Kinderkrankenpflege Fuß fassen. Aber es gab keine! „Nach etlichen Gesprächen mit dem Land Kärnten war es soweit: Im September 2005 konnte die mobilen Kinderkrankenpflege starten“, erzählt Grünberger. Aus einer One-Woman-Show wurde rasch ein hoch professionelles Team mit bis zu 15 Mitarbeiterinnen. Über 60 Familien werden heute pro Jahr bei der Pflege ihrer schwer kranken oder behinderten Kinder von MOKI unterstützt. Und der Bedarf steigt rasant an. „Im Krankenhaus ist es oft nicht möglich, sich intensiver mit den Kindern oder ihren Eltern zu beschäftigen. Es fehlt einfach die Zeit für Gespräche. Und Zuhause brauchen beide Unterstützung, um den schwierigen Alltag zu meistern“, klärt Grünberger auf. Deshalb ist der Verein nach wie vor auf Spenden angewiesen.

Ein Fest für alle
Beim Jubiläumsfest in Klagenfurt betonte Grünberger die Wichtigkeit ihres Teams und sprach offen ihre Sorgen aus: „Es muss gespart werden, trotzdem dürfen diese Familien nicht auf der Strecke bleiben.“ Seitens der Politik wurde Grünberger weiterhin Unterstützung zugesagt. Von der Klagenfurter Bürgermeistern Maria-Luise Mathiaschitz erhielt Grünberger eine Anerkennungsurkunde und ein Geburtstagsfrühstück für alle ihre Mitarbeiterinnen. „Ich wünsche MOKI für die Zukunft weiterhin viel positive Energie und Kraft“, sagte Mathiaschitz. Als damalige Sozialreferentin des Landes war Gaby Schaunig bei der Geburtsstunde von MOKI dabei. Heute gratulierte sie als stellvertretende Landeshauptfrau: „Ich weiß, dass die MOKI-Mitarbeiterinnen viel mehr leisten wie im Dienstvertrag steht und ich wünsche dem Team weiterhin viel Ausdauer, Kraft und Mut“, sagte Schaunig.

Nach dem offiziellen Festakt mit Anschnitt der Geburtstagtorte vergnügten sich die Kids mit dem Zauberer „Magic Felix“, tobten sich in der Hüpfburg aus, ließen sich als wilde Tiere schminken oder probierten aus, wie es ist mit dem Rollstuhl Hindernisse zu bewältigen. Durch den Nachmittag führte Moderatorin Andrea Krassnig. Die Band Remolive sorgte für gute Stimmung, das Buffet wurde von Autark Völkermarkt zubereitet. Ein Losverkauf zugunsten der Familien mit schwerstkranken Kindern und Jugendlichen rundete das Programm ab. „Ich möchte mich bei meinen Mitarbeiterinnen bedanken, sie sind mein wertvollstes Gut – und auch bei unseren Sponsoren, insbesondere der Wiener Städtischen bedanken, erst durch sie wurde das Fest möglich“, sagt Grünberger.

Vision Kinderhospiz
Das nächste zehnjährige Jubiläum möchte Grünberger bereits in ihrem stationären Kinderhospiz feiern – diese Vision lässt sie nicht los. Ein Kinderhospiz ist ein Haus, in dem die Familie eines lebensbegrenzt erkrankten Kindes aufgenommen werden kann. Grünbergers Ziel ist es nicht nur, die allerletzte Lebensstrecke für das kranke Kind und seine Familie sinnvoll, würdevoll und erfüllt zu gestalten, sondern die Familien so früh wie möglich aufzunehmen, damit sie Familie Zeit haben, sich auf das bevorstehende Lebensende des Kindes vorzubereiten. Das unterscheidet ein Kinderhospiz von Hospizen im Erwachsenenbereich. „Die Familie soll sich wieder als Ganzes wahrnehmen können, um die Zeit, die ihnen noch gemeinsam bleibt, gestärkt und in Harmonie zusammen verbringen zu können.“ Für so einen Ort kämpft sie. Und das Einzige das noch fehlt? Die Finanzierung.

Über MOKI – Mobile Kinderkrankenpflege in Kärnten
MOKI - Mobile Kinderkrankenpflege ist ein gemeinnütziger Verein und besteht seit September 2005. Das MOKI-Team unterstützt und entlastet Eltern in der Pflege und Betreuung ihrer schwerstkranken und -behinderten und oft auch sterbenden Kinder zu Hause in ihrer gewohnten Umgebung. Im Durchschnitt beschäftigt MOKI Kärnten 15 Mitarbeiterinnen. Diese sind dipl. Kinderkrankenschwestern, Gesundheits- und Krankenschwestern und Behindertenpädagogen. www.moki-kaernten.at

Foto: MOKI Kärnten

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