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Kärnten-Wahl - SPÖ: „Machen wir Kärnten zum kinderfreundlichsten Land Europas“

Alexander, Dario, Paul, Liah, Landeshauptmann Peter Kaiser, Benji, Staffelkommandant Franz Blatnik und LHStv.in Beate Prettner. Foto: Gert Eggenberger/KK

LH Kaiser und LHStv.in Prettner präsentierten mit tierischer Unterstützung vom Kärntner Arbeiter-Samariter-Bund und künftigen WählerInnen Projekte, die Kärnten zum kinderfreundlichsten Land Europas machen werden.

In „zukunftsweisender Atmosphäre“ mit Kindern und Teilen der Hundestaffel des Kärntner Arbeiter-Samariter-Bundes begrüßte SPÖ-Landesparteivorsitzender Landeshauptmann Peter Kaiser gemeinsam mit LHstv.in Beate Prettner die Medienvertreter zur heutigen Pressekonferenz.

„Von unserem Wahlprogramm ausgehend, hat sich ganz klar ein Ziel ergeben: Kärnten soll das kinderfreundlichste Land Europas werden“, formulierte Kaiser ein zentrales Anliegen der Kärntner SPÖ, das bereits seit Jahren verfolgt und realisiert werde. Deshalb fange man nicht bei null an und könne auf eine bereits vorhandene Infrastruktur zurückgreifen: 223 Kindergärten für Kinder von 3-6 Jahren, weite 74 alterserweiterte Gruppen für 1- 6-Jährige, 104 Kindertagesstätten (Kinder von 1-3 Jahren) sowie 14 Kinderkrippen und 118 Tageseltern betreuen im Kindergartenjahr 2017/18 rund 17.000 Kinder.

In den vergangenen fünf Jahren wurden in Kärnten rund 1.500 neue Kinderbetreuungsplätze geschaffen und man habe als erstes Bundesland im Rahmen der Bauordnung, die Landessache ist, die klare Feststellung getroffen, dass Kinderlärm keine Belästigung darstellt.

Kaiser wies auch auf die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern hin. So mache beispielsweise der ARBÖ Kinder schon früh mit den Regeln beim Radfahren vertraut, gemeinsam mit der AUVA werden Trockenschwimmkurse in Kindergärten angeboten und der Arbeiter-Samariter-Bund bringe Kindern spielerisch wichtige Kenntnisse in Erster Hilfe und im Umgang mit Tieren bei. Diese Initiativen sollen mittels einer Kooperation mit dem Land Kärnten künftig intensiviert werden.

Bei dem Vorhaben, Kärnten zum kinderfreundlichsten Land zu machen, stehe eine Forderung im Gegensatz zu manchen politischen Mitbewerbern an der Spitze: „Die Kinder stehen im Mittelpunkt und jedes Kind ist gleich viel wert“, so Landeshauptmann Kaiser, der betonte, dass Chancengerechtigkeit für alle Kinder im Zentrum stehe.

„Alle Kinderbetreuungseinrichtungen in Kärnten sollen für die Eltern betragsfrei sein“, erklärte Kaiser das zentrale Ziel der Kärntner SPÖ. Auf Basis der derzeitigen demographischen Zahlen seien rund 14 Mio. Euro pro Jahr für die Finanzierung aufzubringen.

Eine ganztägige Kinderbetreuung im ganzen Land sei ebenso von Bedeutung. Wo es etwa zu wenige Kinder für eigene Einrichtungen in einer Gemeinde gibt, seien interkommunale oder gemeindeübergreifende Lösungen anzustreben. Auch für Randzeiten wie in den Sommerferien gäbe es Möglichkeiten, zusätzliche Betreuungsmöglichkeiten zu schaffen wie es beispielweises in Klagenfurt mit dem Sommerkindergarten angeboten wird. Die betriebliche Kinderbetreuung solle  leichter ermöglicht werden, etwa durch Tageseltern in Betrieben. Eine weitere wichtige Aufgabe sei die sukzessive Reduzierung der Gruppengrößen von derzeit 25 Kindern pro Gruppe, was natürlich einen finanziellen Mehraufwand bedeute. Die Educational Labs seien eine weiter vorbildhafte Einrichtung, die Kindern früh wichtige Grundkenntnissen und Interesse in Technik und Naturwissenschaften vermittle.

„Nicht nur wir haben gute Ideen, sondern auch die politischen Mitbewerber und die Bevölkerung. Ich lade daher alle ein ihre Ideen einzubringen und wo immer es möglich ist, diese gemeinsam umzusetzen“, wies Kaiser auf den von der SPÖ invitierten Ideenbriefkasten für ein kinderfreundliches Kärnten hin.

„Unsere Zukunft sind die Kinder, Kärnten zum kinderfreundlichsten Land zu machen ist Teil einer Gesamtstrategie für die Zukunft Kärntens, die wir bereits seit der letzten Wahl verfolgen. Wir wollen weiter in der Verantwortung bleiben und diese Zukunftsprojekte umsetzen“, so Kaiser. Der betonte, die Zukunft Kärntens liege zu großen Teilen in Kinderhand. „Je kinderfreundlicher das Land, desto eher können wir der demografischen Entwicklung ein Schnippchen schlagen. Damit Kärnten gewinnt“.

„Ein Land ohne Kinder ist ein Land ohne Zukunft. Kinder sind unsere Zukunft. Wir wollen jedem Kind alle Chancen geben. Der erste Schritt ist Kinderschutz“, betonte Kinder- und Jugendreferentin LHStv.in Beate Prettner. Denn auch Kinder aus gefährdeten Familien hätten ein Anrecht auf eine faire Zukunft. Prettner verwies in diesem Zusammenhang auf die Kinderschutzstelle, die Anfang Jänner im Land eingerichtet wurde - und damit österreichweiter Vorreiter ist. Auch die „Frühen Hilfen“, die in dieser Legislaturperiode gestartet wurden und in den kommenden Jahren kärntenweit ausgebaut werden sollen, würden risikoreiche Familien unterstützen.

„Wir haben schon viel für Kinder und Familien erreicht - an Hilfestellungen, Unterstützungen und Angeboten, die von Feriengestaltung über Freizeit bis hin zu mehr Sicherheit reichen. Und wir haben noch sehr viel mehr vor“, erklärte Prettner. Ob eine Kinderspielplatzoffensive, eine Schlechtwetter-App, ob Kindersachen-Flohmärkte, Trockenschwimmkurse,  generationenübergreifende Kind-Eltern-Großeltern-Cafes oder ein kostenloses Mobilitätsticket. „Es sind oft kleine Dinge, die am Ende ein großes Ganzes ergeben“ meinte Prettner. Sie führte als Beispiel die Kinderwindeltonne an, die die Stadtgemeinde Ferlach seit Jahren praktiziert und von jungen Eltern dankbar angenommen wird. „Wer ein Baby hat, weiß, wie schnell sich der Müll häuft. Die kostenlose Windeltonne schafft Abhilfe.“

Staffelkommandant Franz Blatnik, der mit seinen KollegInnen Edith Nessmann und Christian Falle sowie der tierischen Unterstützung von Dario und Benji vor Ort war, freute sich darüber, dass die Leistungen des Kärntner Arbeiter-Samariter-Bundes geschätzt werden. „Die Hundestaffel gibt es seit sechs Jahren, wir haben 24 ausgebildete HundeführerInnen und 34 Hunde,“ führte Blatnik aus. Alle Hundeführer seien ehrenamtlich tätig und hätten im vergangenen Jahr 115.000 Kilometer zurückgelegt und 12.000 Stunden ihrer Freizeit dafür aufgewendet. „Schon jetzt besuchen wir auf Anforderung Kindergärten und Schulen und bieten ja nach Alter ein maßgeschneidertes Programm, in dem Kinder lernen, wie man mit Hunden umgeht. Der Mix aus Theorie und Praxis macht den Kindern großen Spaß“, berichtet Blatnik, der sich auf die geplante Kooperation mit dem Land Kärnten freut.

Foto: Gert Eggenberger/KK

Presseaussendung von: SPÖ Kärnten

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